• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Persönlich reifen und mehr über die Welt erfahren

13.11.2019

Brake Angeles Michelle Román Vara will Umweltingenieurin werden. Caden Rymer Arzt, am liebsten Chirurg. Beide hoffen sie, dass der Aufenthalt in Brake sie ihrem Ziel näher bringt. Die beiden Jugendlichen sind mithilfe des Rotary Youth Exchange von der Alten in die Neue Welt gekommen. Die 17-jährige Mexikanerin und der 16 Jahre alte Amerikaner sind für ein Jahr als Austauschschüler zu Gast. Jetzt stellten sie sich den Mitgliedern des Braker Rotary Clubs vor.

Die Jugendlichen besuchen das Gymnasium in Brake und lernen fleißig Deutsch. Angeles Michelle Román Vara ist erst seit einigen Wochen im Land. „Es gefällt mir“, betonte sie. Sie kommt aus Tuxtla Gutierrez, Hauptstadt des südlichen mexikanischen Bundesstaates Chiapas. Sie spricht neben Spanisch auch Koreanisch. „Eigentlich wollte ich im Austausch nach Korea“, gab sie zu. Doch in Deutschland gefalle es ihr auch.

Sie warb für ihr Heimatland. „Das mexikanische Essen ist sehr lecker“, berichtete sie. Genauer stellte sie ihren Zuhörerinnen und Zuhörern den „Dia de los Muertos“ vor. Die Feier findet immer am 1. und 2. November statt und hat mit dem deutschen Allerheiligen nicht viel zu tun. Die Mischung aus aztekischem Ritual und Katholizismus ist vielmehr ein buntes Fest zu Ehren der Verstorbenen.

Während für die junge Mexikanerin das deutsche Novemberwetter ein Grund zum Frösteln sein dürfte, hat sich Caden Rymer in Sachen Temperaturen verbessert. „Minnesota ist sehr, sehr kalt“, sagte er. Sein Heimatstaat in den Vereinigten Staaten liegt im Mittleren Westen und grenzt an Kanada. Von Dezember bis März herrscht eisige Kälte. Die Sommer sind heiß.

Caden Rymer beschrieb eines der größten Feste der Vereinigten Staaten, das in seiner Heimat stattfindet: Zum Minnesota State Fair kommen jährlich etwa drei Millionen Gäste an zehn Tagen. Eine der Traditionen dort ist alljährlich die Butterskulptur, die der amtierenden Milchprinzessin nachempfunden ist.

Er wolle persönlich reifen und mehr über die Welt erfahren, sagte der junge Mann über die Ziele für seinen Aufenthalt. Wenn er zurück nach Hause komme, werde er eine Art Frühstudium beginnen. Später wolle er Arzt werden.

In Brake und Umgebung wohnen die beiden Austauschschüler in wechselnden Gastfamilien. Betreut werden sie außerdem von Youth Exchange Officer Jutta Grube sowie den Counselors Marita Blank-Matthies und Nils Beyersdorff vom örtlichen Rotary Club.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.