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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Bbs: Mit Elan auf den Chefsessel

14.08.2018

Brake Papierstapel, Aktenordner, Bücherberge: Fehlanzeige. Der Schreibtisch von Lars Otten wirkt noch jungfräulich. Kein Wunder – schließlich hatte er am Montag als neuer Leiter der Berufsbildenden Schulen Brake seinen ersten richtigen Arbeitstag. Und das heißt: Erstmal ankommen, die Kollegen kennenlernen, sich mit Abläufen vertraut machen.

„Ich muss mich jetzt in aller Ruhe einarbeiten. Wie funktioniert hier was? Das dauert eine Zeit. Aber ich bin wirklich nett empfangen worden“, erzählt der 51-Jährige vom gelungenen Start im neuen Job. Dass er sich mächtig auf seine kommenden Aufgaben freut, ist spürbar: Otten begeistert sich für die Schule, für Brake, für die Wesermarsch.

Dass er sich als Nachfolger von Artur Post, der die Schule fast 21 Jahre lang geleitet hatte, beworben hat, liegt einerseits darin begründet, dass „ich schon immer Schulleiter werden wollte“, und andererseits daran, dass die Schule eine besondere sei: „Hier gibt es einmalige Berufe, die nur hier unterrichtet werden. Und die Industrie ist groß vertreten. Außerdem hat die Schulleitungsrunde einen exzellenten Ruf und das Kollegium soll sehr nett sein“, sagt Lars Otten und kommt aus dem Schwärmen nicht mehr heraus: „Auch die Zusammenarbeit mit dem Kreis soll toll sein. Man kann hier wirklich etwas bewegen.“ Lars Otten ist damit am Ziel seiner beruflichen Wünsche angekommen: „Ich kann mich hier verwirklichen, das soll die letzte Station meiner Laufbahn sein.“

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Der Lehrerberuf stand dabei nicht am Beginn ebendieser Laufbahn: Lars Otten absolvierte nach seinem Schulabschluss eine Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker, studierte dann Informationstechnik und arbeitete schließlich als Ingenieur. „Ich wollte aber nicht nur am Rechner sitzen. Ich wollte das Fachliche mit dem Kommunikativen verbinden“, so Otten, der dann einen Ergänzungsstudiengang für Lehramt an Berufsbildenden Schulen in Informationstechnik und Mathematik in Hannover belegte. 1996 startete er in Rendsburg ins Referendariat und wechselte anschließend zur Berufsbildenden Schule in Nordhorn. 2002 folgte Otten einem Angebot der Uni Hannover und übernahm für drei Jahre die Leitung eines Modellversuchs, bevor er ab 2005 in der Schulleitung des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung in Oldenburg arbeitete. Otten leitete dort die Abteilung für weiterführende Schulen. „Brake ist eine tolle Fügung, ich wollte die Gelegenheit beim Schopfe packen.“

Dass nun eine Phase der Einarbeitung und Orientierung für den Neuen auf dem Chefsessel kommt, liegt in der Natur der Dinge. Trotzdem hat Otten aber eine Vorstellung davon, welche Themen für die Berufsbildenden Schulen Brake künftig auch von zentraler Bedeutung sein werden: „Der Schwerpunkt Digitalisierung betrifft viele Bereiche. Es geht um den Einsatz und die Planung von Medien im Unterricht, aber auch Wirtschaft und Industrie 4.0 stellen uns vor Herausforderungen“, sagt Otten. Auch im Alltag als inklusive Schule seien noch Fragen offen. Und: „Wir müssen diese Schule konkurrenzfähig halten“, steckt der neue Schulleiter ein Ziel. Der Sog Oldenburger Schulen sowohl für Schüler als auch Lehrkräfte sei sicherlich spürbar. „Aber wir müssen uns nicht verstecken. Das ist eine tolle Schule. Die Betriebe sind unsere Partner. Die Zusammenarbeit mit den Unternehmen ist existenziell, das geht nur Hand in Hand“, so Lars Otten.

Und der gebürtige Oldenburger und begeisterter Dudelsackspieler ist der Meinung: Die Berufsbildenden Schulen müssen regional denken. Schließlich sei niemandem damit gedient, wenn die Klassen in einigen Berufen nicht mehr voll werden und nicht stattfinden. Dann sei es besser, den Unterricht an einem Standort zu zentrieren, um die Berufe zu erhalten.

Anja Biewald Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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