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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Unterwegs in Sachen Bildung

07.06.2019

Brake „Bei der Bildung müssen alle Beteiligten in ein Boot“. Das sagt Julia Hamburg. Die Grüne Landtagsabgeordnete war auf Einladung ihrer hiesigen Parteifreunde zu Besuch in Brake. Zusammen mit Landtagsabgeordneten Dragos Pancescu, Kreistagsmitglied Jürgen Janssen und Antje Neuhaus-Scholz vom Kreisvorstand der Grünen informierte sie sich über die Arbeit des Bildungsbüros der Bildungsregion Wesermarsch.

Dort arbeite ein engagiertes Team, es stoße aber an seine Grenzen, so die Politikerin aus dem Harz. „Bei der Bildungsregion gibt es noch Luft nach oben.“ Und das beziehe sich nicht nur auf die Wesermarsch, sondern gelte landesweit. Die Strukturen seien Stückwerk. „Die Bildungsregionen und deren -büros brauchen Kompetenzen und ein eigenes Budget“, fordert die Abgeordnete. Aktuell wird die Bildungsregion aus drei Töpfen finanziert. Bund, Land und der Kreis Wesermarsch sorgen für das nötige Geld, damit die fünf beim Landkreis angesiedelten Mitarbeiter bezahlt werden können. „Das ist zu wenig Personal, um effektiv Netzwerk- und Projektarbeit mit allen Bildungsträgern im Landkreis leisten zu können“, sagt Hamburg. Und mit Bildungsträgern sind alle gemeint. Von der Kita bis zur Kreisvolkshochschule. Auch die Agentur für Arbeit ist mit dabei.

Mit einem eigenen Etat bekäme die Bildungsregion Zielvorgaben des Landkreises, die es dann umzusetzen gelte, so die Grüne. Janssen nennt ein Beispiel: „Der Digitalpakt schreit geradezu nach einem Einsatz des Bildungsbüros.“ Fünf Milliarden Euro investiert die Bundesregierung in den nächsten fünf Jahren in den digitalen Ausbau der Schulen, möchte damit allen Schülern einen Zugang zu elektronischen Lehrmedien ermöglichen. „Das muss koordiniert werden“, sagt Janssen. Wer kann welche Angebote machen? Wer hat Lücken? „Das mit allen Schulen im Landkreis abzusprechen, könnte eine Aufgabe des Bildungsbüros sein“, so Janssen.

Seit Gründung des Büros 2015 sind einige Projekte gelaufen. Beispielsweise Fortbildungen für Kita-Kräfte, das Projekt „Musik, Sprache, Bildung“ zum Deutschlernen für Migrantenkinder oder ein Schwimmprojekt für Kitas.

Gleichwohl: „Das Land müsste sich bei den Bildungsregionen stärker engagieren“, fordert Julia Hamburg. Das hieße: Die Büros der Bildungsregionen müssten mit mehr Personal ausgestattet werden, damit die Vernetzung zwischen den einzelnen Bildungsträgern in den Bildungsregionen noch enger werde.

Jens Schopp Redakteur / Regionalredaktion
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