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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Hilfsprojekt: Kindern ein Lächeln schenken

18.05.2018

Brake Ein Foto kann Emotionen wie Freude und Erstaunen aber auch Angst und Mitgefühl hervorrufen. Es weckt Emotionen und Wünsche, kann faszinieren, begeistern, aber auch schockieren.Wer wüsste das nicht besser als die Braker Fotografin Linda Hoff.

Sandflöhe bekämpfen und Kinder unterrichten

Das Kinderhilfsprojekt „Little Prinz Kenya e.V.“ mit Sitz in Betteldorf (Rheinland-Pfalz) wurde im September 2009 von Sabine Kapell gegründet. Seitdem werden mit Hilfe deutscher Spendengelder ein Gesundheitsprojekt zur Bekämpfung von Sandflöhen „Jigger“ und Behandlung ihrer Bisse, eine kleine Vorschule sowie das Little-Prinz-Kinderheim für hilfsbedürftige Kinder und Waisen finanziert.

Wer die Arbeit unterstützen will, kann spenden oder Kinder- und Schulpatenschaften übernehmen.

Weitere Informationen unter www.kinderhilfsprojekt-littleprinz.de

Kontakt auch unter mail@kinderhilfsprojekt-littleprinz.de

Wer ihr Fotostudio in der Fußgängerzone betritt, wird sogleich auf die Bilder aufmerksam, die dort an einer Wand hängen. Es sind Abbildungen mit afrikanischen Kindern, die etwa in einem kargen Raum die Schulbank drücken oder der Fotografin in die Kamera lächeln. Es sind Fotos, die Linda Hoff selbst in Kenia gemacht hat. Und es sind beeindruckende Bilder von fröhlichen und auch ernst dreinblickenden Kindern, die Fragen aufwerfen. Was haben diese Bilder mit Linda Hoff zu tun?

Sie werde oft auf die Fotos und auch auf das Logo angesprochen, das der Braker Künstler Uli Thul auf die Wand gemalt hat, erzählt Linda Hoff. Bei dem Logo handele es sich um das Emblem des Hilfsprojekts Little Prinz Kenya, sagt die 30-Jährige. Das habe ein kenianisches Kind entworfen. „Ich arbeite beim Hilfsprojekt mit“, sagte sie. Der gesamte E-Mail-Verkehr des Projekts laufe mittlerweile über ihre Adresse. „Ich kümmere mich um die Öffentlichkeitsarbeit.“ Alle zwei Tage habe sie Kontakt mit dem Waisenhaus und der Hilfsorganisation in Kenia.

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Die Kinder im Alter ab drei Jahren sind Linda Hoff ans Herz gewachsen. Im Jahr 2013 lernte sie das Hilfsprojekt im Zuge ihrer Abschlussarbeit zur Fotodesignerin kennen. In den vier Wochen sei sie Teil des Projekt geworden, sagt die zweifache Mutter. Vor fünf Jahren traf sie auch Sabine Kapell, die deutsche Gründerin des Hilfsprojektes Little Prinz Kenya.

Worum geht es? Im Westen Kenias, am Rande des Kakamega Regenwalds, befindet sich der Ort Shinyalu. Das Leben dort ist voller Kontraste. Auf der einen Seite ist es die Lebensfreude der Menschen, auf der anderen Seite die Armut, die daraus resultierenden Krankheiten und der tägliche Kampf ums Überleben. Die meiste Hilfe benötigen nach Linda Hoffs Worten die vielen Waisen und die vernachlässigten Kinder.

In Shinyalu steht ein Waisenhaus, in dem 25 Mädchen und Jungen leben, und seit 2014 eine eigene Schule. „Jedes Kind braucht zwei Paten“, erzählt Linda Hoff. Zum einen werden monatlich 30 Euro für den Lebensunterhalt, zum anderen 30 Euro für die Schulausbildung benötigt. Alle Spenden und Patenschaftsgelder würden unmittelbar in den Projekten eingesetzt, sagt die Brakerin. In den Schulen würde man die Kinder finden, die Hilfe bräuchten. Auch Jugendämter, die allerdings nicht mit den hiesigen zu vergleichen wären, würden vermitteln. „Unser Heim ist aber voll“, berichtet sie betrübt. Mehr Kinder könne man nicht betreuen. Ziel sei es, den Kindern die Chance auf ein besseres Leben zu geben. Man könne Bildung vermitteln, einen geregelten Alltag bieten, die Kinder medizinisch versorgen und gesund ernähren.

Hilfe ist nötig. Doch es gibt auch Barrieren, mit denen man nicht rechnen kann. „Wir wollen einen Container mit Hilfsgütern nach Kenia verschiffen“, berichtet Linda Hoff. Seit einem Jahre sitze der Container fest, weil sich die Einfuhrgenehmigungen in Kenia geändert hätten. Linda Hoff hofft, dass die Kinderwaren und Baustoffe bald in Shinyalu eintreffen können, wo sie sehnlichst erwartet werden.


Weitere Bilder unter   www.nwzonline.de/wesermarsch/fotos 
Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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