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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Würdevoll bis in den Tod

20.03.2018

Brake „Das Thema Hospiz- und Palliativmedizin liegt mir sehr am Herzen.“ Mit diesen Worten leitete Landrat Thomas Brückmann die Informationsveranstaltung zum entstehenden „Hospiz am Wattenmeer“ in Varel in der Aula der KVHS in Brake ein. Seine vor wenigen Jahren gestorbene Frau sei in ihrer letzten Lebensphase in einem Hospiz untergebracht gewesen und er selbst habe dort als naher Angehöriger 14 Tage gelebt.

Spätestens seitdem ist Brückmann von der Notwendigkeit eines effektiven Hospizwesens überzeugt. Das „Hospiz am Wattenmeer“ wird eine Ergänzung zu den bereits bestehenden Diensten in der Wesermarsch sein. Der Kreistag hat 2017 einstimmig beschlossen, das Projekt mit 150 000 Euro zu fördern. Nach der Fertigstellung steht das Hospiz landkreisübergreifend allen Menschen offen.

Das „Hospiz am Wattenmeer“ entsteht in Varel auf dem Gelände der ehemaligen Frieslandkaserne und umfasst rund 1000 Quadratmeter. Für die Realisierung des Projektes, das mit zwei Millionen Euro veranschlagt worden ist, wurde 2016 die gemeinnützige Gesellschaft Haus der Hospiz- und Palliativarbeit „Am Jadebusen“ gGmbH gegründet. In ihr sind die Stadt Varel, die Hospizbewegung Varel e.V. und die „Mission Lebenshaus GmbH“ zu je einem Drittel Gesellschafter.

Für die stationäre Arbeit werden acht Gästezimmer und ein Angehörigenzimmer zur Verfügung stehen, erklärte Irene Müller von der Mission Lebenshaus, die den stationären Bereich betreiben wird. Die geringe Anzahl von Zimmern ist bewusst gewählt worden, um für die im Hospiz lebenden Gäste in ihrer letzten Lebensphase ein Leben in Würde und einer möglichst familiären Atmosphäre zu bieten.

Die Kosten für den Betrieb werden nicht komplett von den Kranken- und Pflegekassen übernommen. Fünf Prozent muss der Träger über Spenden und ehrenamtliches Engagement selbst erbringen. Spenden sind daher stets willkommen. Eine Aktion sind z.B. die sogenannten „Hospizbausteine“. Hierbei können Klinkersteine erworben werden, auf welchen der Name des Spenders eingebrannt wird.

Im „Hospiz am Wattenmeer“ wird zukünftig die stationäre und ambulante Hospizarbeit unter einem Dach angeboten. Im ambulanten Bereich werden in erster Linie speziell ausgebildeten Ehrenamtliche eingesetzt werden, erläuterte Anke Kück, Vorsitzende der Hospizbewegung Varel. Die Freiwilligen ersetzen nicht das Pflegepersonal, sondern haben für die unheilbar erkrankten Menschen und deren Angehörige stets ein offenes Ohr.


Mehr Informationen gibt es unter   www.hhp-jadebusen.de 
Trauerfälle aus der Region sowie Ratgeberartikel zum Thema Trauer.

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