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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Fit für die Ausbildung der Zukunft

04.05.2019

Brake Für die „Ausbildung der Zukunft“ gerüstet ist Niedersachsen Ports laut Geschäftsführer Holger Banik. Statt in einer, so Auszubildender Vito Mannagottera rückblickend, „dunklen, sehr alten und beengten Werkstatt“ aus den 1960er Jahren lernen die derzeit 15 Auszubildenden jetzt in hellen Räumen mit viel Platz und jeweils eigenem Arbeitsplatz. Und den Blick auf den Kaiserhafen gibt es aus dem ersten Stock an der Brommystraße 1 noch dazu. Für rund 400 000 Euro sind im ehemaligen Magazin für Elektrotechnik auf 226,5 Quadratmeter Werkbänke für Elektroniker für Betriebstechnik sowie Industriemechaniker Fachrichtung Instandhaltung entstanden, zwei Labore für Steuerungs- und Regelungstechnik, ein Unterrichtsraum und ein Büro sowie Platz für Drehbank, Fräse und Standbohrmaschine.

Der Anstoß für die neue Werkstatt kam von Annika Schreiber, Teamleiterin Ausbildung, sowie von den Auszubildenden selbst. Gemeinsam mit dem zweiten Ausbilder Thorben Siewert haben sie eine Werkstatt konzipiert, die in einem modernen Ambiente eine optimale Vorbereitung auf den Einsatz im Betrieb ermöglicht. Dabei wurde darauf geachtet, dass auch Grundlegendes Teil der Ausbildung wird: So kann etwa die Lichtsteuerung von den Auszubildenden selber programmiert werden.

Geschäftsführer Banik konnte den Aufsichtsrat auf Grundlage dieses Konzeptes von der Investition überzeugen. Mit der modernen Werkstatt will Niedersachsen Ports auch im Wettstreit um den Nachwuchs punkten und ein attraktiver Arbeitgeber sein. Banik: „Wir wollen die besten Kräfte am Arbeitsmarkt für uns sichern.“ Da man aber über den Eigenbedarf hinaus ausbilde, könnten auch andere Unternehmen davon profitieren. Brake ist neben Emden der größte Ausbildungsstandort von Niedersachsen Ports. Von den hier 125 Mitarbeitern sind 15 Auszubildende. „Ausbildung genießt in Brake einen hohen Stellenwert“, betont auch Niederlassungsleiter Harald Ludwig – „hocherfreut vom Sprung aus dem dunklen Loch ins Helle“.

Dreieinhalb Jahre verbringen die angehenden Elektroniker und Industriemechaniker in der Regel im Betrieb. Das erste Jahr findet – neben dem Besuch der BBS Wesermarsch in Brake – komplett in der Ausbildungswerkstatt statt. Ab dem zweiten Lehrjahr geht es in die Fachabteilungen. Doch auch dann kommen die Azubis immer wieder für bestimmte Module in die Werkstatt zurück. Hier bereiten sie sich schließlich auch sechs bis acht Wochen intensiv auf ihre Abschlussprüfungen vor. Derzeit wird in Brake für die Berufe Elektroniker für Betriebstechnik sowie Industriemechaniker Fachrichtung Instandhaltung ausgebildet. Der Ausbildungsgang Mechatroniker soll in absehbarer Zeit hinzu kommen. Die Werkstatt bietet Platz für bis zu 28 Auszubildende.

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Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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