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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

CDU will diskutieren – Schüler bleiben fern

06.04.2019

Brake Zur Zeit ist er in aller Munde – Der Klimawandel. Damit eng verknüpft ist die Aktion „Fridays for Future“, ins Leben gerufen von der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg. Seit einigen Wochen und immer freitags demonstrieren nun auch deutsche Schüler während der Schulzeit, um auf den Klimaschutz aufmerksam zu machen. Dies nahmen Stephan Siefken von der CDU und Jannes Böck von der Jungen Union zum Anlass, um gemeinsam mit Braker Schülern darüber zu sprechen, was sich die Jugendlichen tatsächlich für den Klimaschutz erhoffen.

Mit einer Flipchart und jeder Menge Stiften ausgerüstet, warteten sie am Freitagnachmittag auf dem Braker Postplatz. Doch die Schülermassen blieben aus. Lediglich drei Schülerinnen folgten dem Aufruf der Politiker. Dafür hatten Daria (16), Marne (14) und Anastasia (13), alle Schülerinnen des Gymnasiums Brake, jedoch reichlich Ideen im Gepäck.

„Man könnte zum Beispiel Eltern-Taxis verbieten. Eltern bringen ihre Kinder bei Regen mit dem Auto zur Schule. Das muss nicht sein“ findet Daria. Marne schlägt vor, öfters auf das Fahrrad als auf das Auto zurückzugreifen: „Der Arbeitgeber könnte Räder verleihen und es könnte Prämien geben, wenn die Leute nicht mit dem Auto zur Arbeit fahren.“

Auch der Einsatz von Plastik und die damit verbundene Verschmutzung der Meere ist den Schülern ein Dorn im Auge. Ebenso, wie die Massentierhaltung. Hier würden sie höhere Steuern begrüßen und sich wünschen, dass besonders Biohöfe mehr gefördert werden.

Besonders für die 14-jährige Marne ist Greta Thunberg ein Vorbild. Deshalb findet sie es auch richtig, dass die Fridays for Future-Demonstrationen während der Schulzeit stattfinden. „So entsteht mehr Aufmerksamkeit“, weiß sie. Auch Daria stimmt ihr zu, auch wenn sie die Schule eigentlich lieber nicht schwänzen würde. Aber anders gehe es eben momentan nicht, so Daria.

Die Vorschläge der Schülerinnen nahmen Stefan Siefken und Jannes Böck ernst. Sie sollen auf dem nächsten Landesparteitag vorgestellt werden. Trotz der geringen Teilnehmerzahl zeigte sich Stephan Siefken dank der zahlreichen Ideen sehr zufrieden.

Svenja Gabriel-Jürgens Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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