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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Prävention: Sie helfen bei Schikane und Streitereien

11.06.2018

Brake Kindesgefährdung, psychische Erkrankungen bei Eltern und Kindern, schwangere Schülerinnen, Drogenprobleme – mit immer komplizierteren Fällen werden die Schulsozialarbeiter des Arbeitskreises (AK) Wesermarsch konfrontiert. Oftmals fängt ihre Arbeit dann an, wenn Lehrer nicht mehr weiter wissen. Um die Präventionsarbeit weiter auszubauen, hat sich der AK Sozialarbeit mit seinen 18 Mitgliedern neu ausgerichtet und nimmt neue Aktionen in Angriff.

Zurzeit planen die Schulsozialarbeiter das Projekt „Beratungsmarkt“. Das soll Hilfesuchenden die Möglichkeit geben, sich an Schulen an einen Pädagogen zu wenden, so Ute Mescheder von der BBS Wesermarsch: „Besonders bei Schwierigkeiten in der Erziehung oder Drogenproblemen kann der Arbeitskreis tätig werden und möchte sich so präsenter zeigen.“ Außerdem seien die Anfahrtswege so für alle Wesermärschler kürzer. Das Angebot richtet sich speziell an Schüler, Eltern und Lehrer.

Gerade im Bezug auf Schüler mahnt Annika Hübner: „Wir dürfen nicht nur Deutsch, Mathe und Physik lehren, sondern müssen die Menschen aufs Leben vorbereiten.“ Sie ist als Schulsozialarbeiterin an der Elsflether Oberschule tätig.

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Im hiesigen Landkreis hofft man nun, im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2018/2019 starten zu können.

Weiter organisieren die Schulsozialarbeiter gemeinsam mit der Leitstelle Bildungsnetzwerk eine Informationsveranstaltung am 21. August (14 bis 17 Uhr) zum Thema Cybermobbing in den Räumen der BBS in Brake. Als Referent konnte Jens Wiemken von der Niedersächsischen Landesmedienanstalt gewonnen werden. Eingeladen sind alle allgemeinbildenden Schulen. Zielgruppen sind dabei Schulleitungen und Lehrkräfte, Sozialpädagogen der freien und öffentlichen Jugendhilfe sowie Elternvertreter aller Schulformen.

Zusätzlich möchte der Arbeitskreis eine fortlaufende Fortbildungsreihe ab Oktober an Grundschulen zu allgemeinem Mobbing auf die Beine stellen. „Mobbing spielt eine immer größere Rolle“, erklärt Wolfgang Henze, Schulsozialarbeiter an zwei Grundschulen in Nordenham. Oft würden Streitigkeiten über den Schulalltag hinausgehen und dann auch Eltern auf den Plan rufen, die in der Folge selber in der Angelegenheit mitmischen.

Niklas Grönitz Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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