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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Für Heimweh keine Zeit

31.07.2018

Burhave Lea Göckemeyer ist elf Jahre jung und doch schon ein alter Hase – zumindest, was Zeltlager anbelangt. Seit ihrem zweiten Lebensjahr ist die Stollhammerin beim großen Zeltlager des Klootschießerkreises 1 Butjadingen am Strand von Burhave dabei.

Das mag damit zusammenhängen, dass der langjährige Lagervater Frank Göckemeyer auch ihr richtiger Vater ist. Vor allem aber hängt es damit zusammen, dass Lea bei dem Zeltlager immer richtig viel Spaß hat. Beim Start am Montag freute sie sich besonders auf das Frühstück am nächsten Morgen, denn im Zeltlager darf man sich die Brötchen immer dick mit Schokostreuseln belegen.

Lea teilt sich ein Zelt mit ihren Freundinnen Milana de Grave aus Blexen und Laura Rohlfs aus Butjadingen. Die drei Mädchen kennen sich von der Zinzendorfschule, sind dort in derselben Jahrgangsstufe. Für die zehnjährige Milana, die am Donnerstag ihren Aufenthalt in Burhave kurz unterbrechen muss, um daheim in Blexen ihren elften Geburtstag zu feiern, ist es das erste Zeltlager. Angst, dass sie Heimweh bekommen könnte, hat sie aber nicht. „Lea und Laura sind ja auch da. Wir werden viel Spaß haben, und dann bekomme ich auch kein Heimweh“, sagt Milana.

130 Kinder sind diesmal beim Zeltlager dabei. Sie kommen aus den Vereinen, die zum Klootschießerkreis 1 gehören, oder sind über die Ferienpass-Aktionen der Gemeinden Butjadingen und Stadland dabei. Gegenüber den vergangenen Jahren ist die Zahl der Kinder etwas zurückgegangen. Doch Patrick Bruns aus Nordenham, der für Frank Göckemeyer nachgerückt ist und in diesem Jahr erstmals als Lagervater fungiert, schätzt, dass das Tal rasch durchschritten sein wird. Denn die Kreis-1-Vereine seien bei der Nachwuchsarbeit inzwischen wieder sehr rege. So dürfte das Zeltlager in den kommenden Jahren ganz von alleine wieder mehr Zulauf erfahren.

Am frühen Montagnachmittag herrscht im Zeltlager entspannte Ruhe. Es ist die Ruhe vor dem Sturm, und der steht vorne an der noch geschlossenen Schranke des Burhaver Campingplatzes in der Sonne. Um Punkt 15 Uhr öffnet sich dieses Schranke, und die Karawane strömt los. Kinder, Mütter, Väter, alle schwer beladen. Am Eingang zum Zeltlager stehen die 45 Betreuerinnen und Betreuer nach gute alter Sitte Spalier und begrüßen die Gäste mit La-Olas. Wenig später werden überall Luftmatratzen aufgepumpt, Zeltstangen zusammengesteckt, Planen auseinandergefaltet.

Patrick Bruns, der sich die Lagerleitung mit Anja Hadeler teilt, war als Zehnjährige zum ersten mal dabei. Als mit 15 – das ist das obere Ende der Altersgrenze – sein letztes Zeltlager als Gast anbrach, war für ihn klar, dass er seinen Jugendleiterschein machen und als Betreuer zurückkehren wird. Genau so kam es, und heute, mit 25 Jahren, ist Patrick Bruns der Chef im Lager.

Bis Freitag dauert das Zeltlager. Den Abschluss bildet ein Elternabend, der um 18.30 Uhr beginnt. Bis dahin steht für die Kinder viel Programm an, das sich diesmal angesichts der Hitze vor allem im Wasser abspielen oder mit Wasser zu tun haben wird. Apropos: Gegen den Durst haben die Lager-Organisatoren 360 1,5-Liter-Flaschen Mineralwasser gebunkert. Die werden zumindest für die ersten paar Tage reichen.


Ein Video vom Zeltlager unter   www.nwzonline.de/videos 
Video

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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