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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Neue Pläne für Umbau der Grundschule

07.09.2018

Burhave /Tossens Butjadingen hat noch zwei Schulen: Die Zinzendorfschule in Tossens und die Grundschule in Burhave. Beiden geht es gut, berichteten die Schulleitungen in der jüngsten Schulausschusssitzung des Rates der Gemeinde. Melanie Rummel, Mitglied der Schulleitung der Zinzendorfschule und zuständig für die Sekundarstufe 1, teilte in der Sitzung im Rathaus in Burhave mit, dass man erfreulicherweise seit Jahren mal wieder eine zweizügige Gymnasialklasse habe. Neben den beiden 5. Gymnasialklassen gibt es noch eine 5. Oberschulklasse.

Im nächsten Jahr endet das G 8, also die Möglichkeit, das Abitur nach der 12. Jahrgangsstufe zu machen. Das Land Niedersachsen kehrt zum G 9 zurück. „Wir schreiben jetzt das Curriculum (Lehrplan) neu für G 9. Wir hoffen, dass das mal ein paar Jahre Bestand haben wird“, wies Melanie Rummel auf die Mehrbelastung für die Schulleitung hin.

Mit Bedauern müsse man registrieren, „dass immer mehr Elternhäuser kaputt gehen“, sagte Melanie Rummel. Die dadurch entstehenden sozialen Defizite müssten in der Schule aufgefangen werden, dabei helfe jetzt auch ein Sozialpädagoge. Schulleiter Dr. Thomas Siemon teilte mit, dass die Schule gut 500 Schülerinnen und Schüler habe. Die Unterrichtsversorgung sei „gut abgedeckt“.

„Uns geht es in der Grundschule recht gut. Wir haben acht Lehrkräfte für acht Klassen“, berichtete Schulleiterin Christine Thaden-Decken. Hinzu kämen zwei Lehramtsanwärter und – jeweils für fünf Wochen – zwei Praktikantinnen im Bachelorstudium. „Das ist für uns toll, die fühlen sich wohl bei uns“, meinte Christine Thaden-Decken.

Insgesamt besuchen 132 Jungen und Mädchen die Grundschule, davon sechs Inklusionsschüler mit Unterstützungsbedarf. Für bedenklich hält die Schulleiterin die Belastung der Lehrerinnen und Lehrer, die eigentlich noch mehr Erziehungsarbeit im Unterricht leisten müssten.

Bürgermeisterin Ina Korter nahm in der Sitzung die Pflichtenbelehrung für Daniele van der Velde als neue Lehrervertreterin im Schulausschuss vor. Der Ausschuss ließ sich von Ina Korter über drei Sitzungen der Arbeitsgruppe Schule informieren. Die Pläne für den insgesamt 1,505 Millionen Euro teuren Umbau der Grundschule seien noch mal verändert worden, weil im Mitteltrakt die Tragfähigkeit der Decke nicht ausreicht, um neue Ruhe- und Lagerräume zu „tragen“.

Architekt Thomas Schramm stellte die Umplanungen vor. Im Dachgeschoss des Ostflügels wird ein neuer Ruhe- und Leseraum geschaffen, zwei Klassenräume werden umgestaltet und dazwischen ein Gruppenraum eingerichtet. Im Erdgeschoss des Ostflügels entstehen zwei Klassenräume mit einem dazwischen liegenden Gruppenraum. Außerdem erhalten diese Räume zur Buswendeplatz-Seite einen Sonnenschutz.

Im Westflügel werden die beiden bereits stillgelegten Außentoilettenräume zu Lagerflächen umgewandelt. Dazu muss laut Architekt nur eine Leichtbauwand „umgeschubst“ werden, das kostet 500 Euro. Für eine große Lösung im Westflügel mit Blick auf eine mögliche künftige Ganztagsschule sprach sich nur Ratsfrau Uta Meiners (FDP) aus. Die Kosten dafür wurden mit rund 10 000 Euro beziffert.

In der von Dr. Hortig (UWG) geleiteten gemeinsamen Sitzung von Bauausschuss und Schulausschuss befürworteten in getrennten Abstimmungen beide Gremien einstimmig das geänderte Ausbaukonzept.

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