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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Damit das Lesen mehr Freude macht

30.04.2005

BURHAVE BURHAVE - Lesen hat in der Grundschule Burhave ohnehin einen großen Stellenwert. Das zeigt sich auch darin, dass pädagogische Mitarbeiter individuelle Förderung ermöglichen. Seit drei Jahren kommt einmal im Schuljahr ein Leseprojekt hinzu. Gestern fand das dritte dreitägige Projekt mit der Ehrung der Sieger zweier Vorlesewettbewerbe in einer kleinen Feierstunde seinen Abschluss. Der Schulchor sorgte dabei für einen ansprechenden Rahmen.

Die Namen der besten Vorleser: Klasse 2a: Selina Hillers, Yvonne Siefken, Tjorven Siegel; 2b: Saskia Schudoma, Kathrin Renken, Haakon Rüscher; 2c: Laura Bruns, Finja Logemann, Jannik Bischoff; 3a: Jana Kucharczyk und Julia Gebauer; 3b: Tomke Hansing und Kristin Warns; 3c: Annika Büsing und Nantke Herter; 4a: Dennis Vorwerk und Birthe Penshorn; 4b: Selina Hoinkes und Patrick Borgmann; 4c: Ciska Siefken und Jesper Siefken.

Ausgezeichnet wurden gestern auch die Sieger des plattdeutschen Lesewettbewerbs: Paula Tönjes (3a), Lena Beermann (3b), Kai Stoffers (3b). Lehrerin Beate Pieper leitet die Plattdeutsch-Arbeitsgemeinschaft in Burhave. Alle 13 Schüler dieser AG machten bei dem Wettbewerb mit.

Freuen konnten sich gestern auch die 20 ausgelosten Preisträger eines Bücherrätsels, das Lehrerin Elke Battenberg organisiert hatte. 140 der 220 Burhaver Schüler hatten mitgemacht. 74 hatten die Aufgaben richtig gelöst. Unter diesen 74 wurden die 20 Preisträger ausgelost. Dieses Los fiel auch auf einen Schüler aus der ersten Klasse: Felix Logemann – und auf Franka Linneweber aus der dritten Klasse, die alles völlig fehlerfrei geschafft hatte.

• Sinnerfassendes Lesen spiele eine immer größere Rolle, erläuterte Rektor Wolfgang Zappe gestern im Gespräch mit der NWZ. Das ziehe sich durch alle Unterrichtsfächer. So könne die Textaufgaben in Mathematik nur lösen, wer den Text auch richtig verstehen kann.

Die drei Projekttage sollten, so der Schulleiter, die Schüler bestätigen und bestärken, die bereits viel lesen. Die anderen Schüler sollten motiviert werden, immer mehr zu lesen. Beim Vorlesewettbewerb lagen nicht zufällig verhältnismäßig viele Mädchen vorne. Zappe: „Ja, Mädchen greifen öfter zum Buch.“

Erstaunlich sei gewesen, dass einige Schüler aus dritten und vierten Klassen den von ihnen ausgewählten Text schlechter lesen konnten als den vorgegebenen unbekannten Text. Haben sie falsch oder zuviel geübt?

• Während der Projekttage war Sprachwissenschaftlerin und Erzählerin Tina Kemnitz aus Berlin zu Gast in der Schule. Sie verstand es, bei ihrer Vorstellung von Kinder- und Jugendbüchern die Schüler einzubeziehen und zum Lesen anzuregen. Die Kosten konnten dank Zuschüsse des Fördervereins der Schule und der Stadtbücherei Nordenham geschultert werden.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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