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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Ausbildung: „Das rettende Ufer erreicht“

26.01.2013

Elsfleth „Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe, bereit zum Abschied sein und Neubeginne. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.“ Mit diesem Zitat aus dem Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse wandte sich Professor Dr. Manfred Weisensee, Vizepräsident der Jade Hochschule, zum Abschluss seiner Festrede an die Absolventen der Seefahrtschule. Sie erhielten am Freitag ihre Urkunden und Patente im neuen Campusgebäude.

Zuvor hatte Manfred Weisensee auf die positive Entwicklung des Studienstandorts Elsfleth hingewiesen. Nach der beeindruckenden Entwicklung und einigen Rückschlägen stehe die Hochschule erneut vor einer Herausforderung. „Die Studiengebühren werden nach dem Ergebnis der Landtagswahl wohl wegfallen. Die Gelder wurden sinnvoll eingesetzt“, sagte er.

Von der besten Seite

Dass sich Elsfleth bei dem Wetter von seiner besten Seite zeige, sagte Bürgermeisterin Traute von der Kammer. „Genießen sie den Tag an das Gefühl, ein Ziel erreicht zu haben. Derartige Hochgefühle gibt es im Leben leider nicht so viele.“ Die Absolventen hätten aufgrund ihrer Ausbildung den berechtigten Anlass, hoffnungsvoll nach vorne zu schauen. Sie ließ aber auch die momentan schwierige Lage in der maritimen Wirtschaft nicht unerwähnt. Im Namen der Stadt überreichte sie jedem Hochschulabsolventen ein praktisches Kochbuch aus der Wesermarsch, das der Landfrauenverband herausgegeben hat. „Ob Schürzenträger oder Schürzenjäger, sie werden mit dem Werk Elsfleth nicht vergessen“, merkte sie an.

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„Sie haben das rettende Ufer erreicht. Die Wirtschaft wartet auf sie“, sagte die stellvertretende Landrätin Heidi Brunßen. Im Namen der Freunde der Seefahrtschule Elsfleth riet Erhard Bülow den jungen Frauen und Männern, Mitglied zu werden und diese Kontaktebene auch beruflichen zu nutzen. Für die Nautik-Absolventen hatte Jan-Oliver Detjen in einer famos-ironischen Rede die Vorzüge des kleinen Hochschulstädtchens Elsfleth von der Kneipenvielfalt bis hin zum Flanieren in der Fußgängerzone Revue passieren lassen.

Das Thema Studiengebühren griff auch der Dekan Professor Dr. Klaus-Jürgen Windeck auf. Mit den Geldern hätten die Studienbedingungen verbessert werden können. Der Ausfall dieser Mittel müsste im Interesse der Studierenden aus dem Landeshaushalt kompensiert werden. Ein Problem bereite noch das nahezu ungenutzte Gebäude des maritimen Forschungszentrums: „Wir arbeiten an einer großen Lösung.“ Ein diesbezüglicher Bericht sei auf dem Weg nach Hannover. Weiter wollte sich der Dekan dazu noch nicht äußern.

Chance und Verpflichtung

Dann war es soweit, die Urkunden und Patente wurden verliehen. Klaus-Jürgen Windeck erinnerte die Absolventen daran, dass sie in Führungspositionen aufsteigen würden. „Menschen zu führen ist eine Chance und eine Verpflichtung. Sie übernehmen Verantwortung“, stellte er fest. Danach durften sich die Absolventen über ihre Abschlüsse freuen: Nautiker (13), Internationales Transportmanagement (6), Seeverkehr- und Hafenwirtschaft (14) sowie Maritimes Management, Master (2). Für die musikalischen Beiträge sorgten Susanne Berner am Klavier und der Elsflether Visurgen Shanty-Chor.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/wesermarsch 
Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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