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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Die jungen Absolventen werden gebraucht

08.07.2008

NORDENHAM Insgesamt 40 junge Frauen und Männer aus Wirtschafts- und Verwaltungsberufen sind am Montag von den Berufsbildenen Schulen an der Pestalozzistraße verabschiedet worden. „Nehmen Sie Ihr Leben jetzt in die eigenen Hände“, forderte der Schulleiter der Berufsbildenden Schulen in der Wesermarsch, Arthur Post, die Auszubildenden auf.

Außer Post wandten sich auch Bürgermeister Hans Francksen und der stellvertretende Abteilungsleiter der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer, Stefan Bünting, an die Schüler. Die rund 20 Auszubildenden im Einzelhandel werden in einer zentralen Veranstaltung in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg verabschiedet.

Wie der Leiter des Schulortes Nordenham der BBS Wesermarsch, Karl-Peter Grote, der NWZ sagte, haben alle sechs Bankkaufleute, die die Schule mit Erfolg absolviert hatten, auch einen Arbeitsplatz bekommen. Allerdings sei die Zahl der Schüler in den Bank-Klassen seit Jahren stark rückläufig und somit die schulische Ausbildung langfristig nicht mehr gesichert. Als wichtigste Gründe für diese Verkleinerung nannte Grote die Fusionen bei den Genossenschaftsbanken und die Umstrukturierung der Ausbildung bei der Oldenburgischen Landesbank (OLB).

Auch die meisten Büro- und Industriekaufleute seien übernommen worden oder hätten andere Arbeitsplätze gefunden – und seien es auch befristete. „Wer einen Abschluss hat, steht glänzend da“, sagte Karl-Peter Grote, „die Situation ist gut.“

Das hat für seine Schule die bedauerliche Folge, dass für die Fachoberschule erst zehn verbindliche Zusagen vorliegen. Die Fachoberschule ebnet den Weg zur Fachhochschule, wird aber von vielen nicht in erster Linie als Bildungsangebot für den beruflichen Aufstieg gesehen, sondern als Alternative zur Arbeitslosigkeit.

Schulleiter Arthur Post wies die Schüler in seiner Rede darauf hin, wie wichtig es ist, dass die BBS nicht nur Fachwissen vermittelt, sondern auch Allgemeinwissen wie Deutsch, Politik und Religion. „Dieser theoretische Ballast mag den Berufsschülerinnen und -schülern manchmal überflüssig und belastend vorgekommen sein“, sagte Post. „Aber diese theoretischen Erkenntnisse heben sie ab von dem einfachen angelernten Anwender. Erst dadurch werden Sie zum Fachmann oder zur Fachfrau, der oder die ihren Ausbildungsberuf verantwortlich weiterentwickeln kann und sich damit in die endlose Kette der Berufsausbildungstradition einreiht.“

Insgesamt 40 Berufsschüler schließen ihre Ausbildung ab

Bürokaufleute: Katharina Bergmann, Anika Maria Bohlmann, Ilka Etzel, Christina Göldner, Wiebke Grunewald, Inga-Lena Haase, Stefanie Helmke, Melanie Hentschel, Franziska Hofer, Malin Knutzen, Jessica Muermann, Annika Müller, Eugenia Pfaffenrot, Ramona Pieper, Kristin Postina, Timo Renneberg, Nadine Simon, Miriam Struck, Ulrich Tempel, Janine Wylega, Stefanie Zeissberg und Janine Zöllner.

Industriekaufmann/Industriekauffrau: Mandy Gehrmann, Diana Klattenberg, Tatjana Litau, Nayka Lübken, Torben Maas, Steffen Ostendorf, Sabine Pacz-

kowski, Sandra Schlötelburg, Jennifer Steinfeldt, Fenia Timmermann, Martin Wenzel sowie Tim Wilczura.

Bankkauffrau/Bankkauf-mann: Miriam Briesenick, Sina Ennen, Christina Gallimore, Ann-Kristin Lindberg, Patricia Saathoff und Enrico Struck.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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04731 9988 2203

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