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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Soziales: Diese Aktion kann Leben retten

01.06.2016

Elsfleth In der Hoffnung, das Leben einer todkranken hohen Persönlichkeit zu retten, wurde vor 524 Jahren ein Experiment vollzogen: Im Jahr 1492 sollte das Blut dreier zehnjähriger Knaben dem Papst Innozenz VIII übertragen werden, ihn heilen und ihn verjüngen. Der Papst und die drei Jungen haben diese geschichtlich verbürgte Premiere mit dem Leben bezahlt.

Viele Jahre sollten vergehen, bis es der Medizin gelang, mit dem Blut freiwilliger Spender Leben zu retten. Ein Meilenstein in der Geschichte des Blutspendens gelang dem österreichischen Arzt Karl Landsteiner, der 1901/02 die Blutgruppen A, B und 0 entdeckte und damit den Grundstein für die moderne Transfusionsmedizin legte. Seit Beginn der Blutspendeaktionen des DRK haben in Deutschland tausende von Spendern den „kleinen Piks mit der großen Wirkung“ vornehmen lassen. Oft haben sich Spender von der Erkenntnis, auch sie selbst könnten einmal auf eine Blutspende angewiesen sein, leiten lassen.

Nach wie vor sind die Krankenhäuser dringend auf Blutkonserven der Spender angewiesen. Täglich werden in Deutschland 15 000 Blutkonserven benötigt. Nur drei Prozent der Bevölkerung spendet regelmäßig Blut. Welche Gründe in dieser Zeit für einen schleichenden Rückgang an freiwilligen Blutspendern verantwortlich sind, würde auch die Elsflether DRK-Leiterin Erika Pichler gerne herausfinden.

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„Vielleicht ist es die steigende Ich-Bezogenheit, Gleichgültigkeit oder auch einfach nur Ignoranz“, mutmaßt Pichler, „vielleicht hat der ,Dienst am Nächsten’ zurzeit keine Hochkonjunktur“. Wenn in einer Kleinstadt mit rund 9 000 Einwohnern nur jeweils knapp 100 Spender der Einladung zur Blutspende folgten, stimme das sehr nachdenklich, so Pichler. Die langjährige erfahrene DRK-Leiterin appelliert vor allem an die junge Generation, respektive auch an die Studierenden des Fachbereichs Seefahrt, sich einfach mal zu trauen, an einer Spendenaktion teilzunehmen.

Der Gang zur Blutspende habe neben dem medizinischen Aspekt auch eine soziale Seite, ist sich Erika Pichler sicher: „Nach der Spende nutzen viele Elsflether und Spender aus der Umgebung die Stärkung am Büfett zum lockeren Klönschnack mit Freunden und Bekannten. Auch unsere Küchenfrauen leisten eine tolle Arbeit, wenn sie mit der Vielfalt am kalten Büfett die Spender schnell wieder zu Kräften bringen.“

Das aktive Elsflether DRK-Team und das Team des DRK-Blutspendedienstes aus Springe sorgen stets für eine gute Betreuung der Spender und einen geregelten Ablauf bei den Spendeaktionen.

In der Oberschule an der Wurpstraße kann an diesem Donnerstag, 2. Juni, in der Zeit von 15.30 bis 19.30 Uhr wieder Blut gespendet werden.

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