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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Ein fitter Körper hält auch den Geist gesund

26.06.2017

Burhave Körperlich und geistig fit bleiben bis ins hohe Alter – das ist der Wunsch vieler Menschen. Im Butjadinger Forum für Naturheilkunde und Medizin erfuhren die Besucher, dass man durch Ausdauertraining und Gehirnjogging die Leistungsfähigkeit des Gedächtnisses positiv beeinflussen kann.

Die Vorsitzenden Dr. Marlene Laturnus und Gerhard Bruns hatten zu diesem letzten Vortrag im Halbjahr den Neurowissenschaftler Prof. Dr. Ben Godde von der Jacobs University Bremen geladen. Seine Forschung beschäftigt sich mit der Plastizität des Gehirns über die Lebensspanne von jungen Menschen bis hin zu Senioren. Was passiert im Gehirn wenn wir lernen? Wie verändert sich das Gehirn wenn wir älter werden? Was können wir tun, um auch im hohen Alter geistig fit und leistungsfähig zu bleiben?

Der Neurowissenschaftler hat sich nach seinem Studium der Biologie umfassend mit diesen Themen beschäftigt und dabei Interessantes herausgefunden: „Körperliche und geistige Beweglichkeit hängen eng zusammen“, sagte er. Zwar würden Erkrankungen wie Demenz und Alzheimer aufgrund der steigenden Lebenserwartung der Menschen zunehmen, die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns ließe sich jedoch bis ins hohe Alter beibehalten, wenn die Menschen sich frühzeitig sportlich und geistig betätigen.

Alzheimer und Demenz seien zwar nicht heilbar, der Krankheitsverlauf könne jedoch verzögert werden, betonte der Referent.

Der Abbau von sogenannter grauen Zellen werde bei ausdauernder und regelmäßiger körperlicher Bewegung durch die vermehrte Sauerstoffzufuhr und damit verbundener besserer Durchblutung gestoppt. Durch rege geistige und körperliche Aktivität könnten sogar neue Zellen und neuen Verknüpfungen entstehen: „Unser Körper kann die geistigen Beeinträchtigung die das Altern mit sich bringt, bis zu einem gewissen Grad kompensieren“, sagt Prof., Dr. Ben Godde.

Er erforschte, wie das kognitive Alter positiv beeinflusst werden kann. Die Wahrnehmung, die Aufmerksamkeit, die Erinnerung, das Lernen, das Lösen von Problem und die Kreativität könnten durch geistige Aktivitäten, ein gutes emotionales Umfeld, anregende soziale Kontakte, gute Ernährung sowie aktive und ausdauernde körperliche Aktivitäten erhalten und im Alter sogar noch ausgebaut werden, ist sich der Neurowissenschaftler sicher. Was empfahl nun der Fachmann, seinen mehr als 60 Zuhörern, um ihre körperlich und geistige Gesundheit bis ins hohe Alter zu bewahren? „Am besten ist Tanzen, da hat man die Beweglichkeit, die Koordination und die Anstrengung, die dem Gehirn gut tun“.

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