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Aktualisiert vor 4 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Streitschlichtung: Ein „Werkzeugkoffer“ für die Konfliktbewältigung

20.04.2012

BRAKE „Die Erziehungssituation im Elternhaus wird immer schwieriger. Vieles muss den Kindern erst wieder beigebracht werden, der Umgang mit Gewalt und Worten, das sich ernst genommen Fühlen“, erklärt Christine Thaden-Decken ihre Motivation, sich über zwei Jahre lang als Schulmediatorin ausbilden zu lassen.

Gemeinsam mit elf Kollegen aus dem gesamten Landkreis schloss die Grundschulpädagogin am Donnerstag nach 80 Lehrgangsstunden zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung, Streitschlichtung, Körpersprache, Kommunikation und Theaterarbeit die vom Bildungsnetzwerk Wesermarsch angebotene Ausbildung ab.

Ziel sei es, bei den Kindern und Jugendlichen die Konfliktstruktur zu verändern, erklärt Ute Mescheder, die zusammen mit Ingrid Raun seit zehn Jahren die Ausbildung in den Räumlichkeiten der Berufsbildenden Schule anbietet. Nachdem die Lehrkräfte ein umfangreiches Training inklusive mit Reflektionsrunden durchlaufen haben, sei es ihre Aufgabe, Schüler zu „Streitschlichtern“ auszubilden, führt die Präventionsleiterin aus.

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Im Klartext bedeute dies, die Jugendlichen sollen eine fachkundige Unterstützung bekommen, schwierige Situationen auf dem Pausenhof selbst zu meistern. „Wir haben dafür ein richtiges Bewerbungsverfahren organisiert und anschließend geeignete Kandidaten ausgesucht“, berichtet Kerstin Novak, die mit dem Projekt zur Deeskalation an ihrer Förderschule gute Erfahrungen gemacht hat.

„Was wir vertreten, ist Verantwortungs-, keine Verständnispädagogik“, betont Ingrid Raun und verweist auf bestimmte Delikte, bei denen eine Lehrkraft verpflichtet sei, Anzeige zu erstatten. Allerdings könne man Schülern damit auch „viel versauen“, schränkt die Diplom Pädagogin ein. Es gehe daher vor allem darum, dem Nachwuchs das richtige Handwerkzeug beizubringen – wieder mitein-ander zu sprechen, sich gegenseitig ernst zu nehmen und alle Beteiligten zu Wort kommen zu lassen, fährt sie fort. Dadurch seien schon manche einstige „Feinde“ zu guten Freunden geworden, weiß sie.

Die zwölf Lehrkräfte gehen nach einstimmiger Aussage gestärkt in den Schulalltag zurück. „Wir haben jetzt einen Werkzeugkoffer für schwierige Situationen und ganz neue Möglichkeiten“, fasst Realschullehrer Jacob Feisthauer zusammen.

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