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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Vom Modellversuch zum Erfolgsmodell

28.10.2019

Einswarden Die Ganztagsbetreuung an der Grundschule Einswarden ist ein Erfolgsmodell. Im August 1989 war sie auf Anregung des damaligen Kulturamtsleiters Hartmut Kotowski von Schulleiter Helmut Reins und seinem Kollegium als „familienergänzendes Angebot“ mit den Schwerpunkten Freizeitgestaltung und Hausaufgabenbetreuung ins Leben gerufen worden. Seit 1994 ist sie das Herzstück der Offenen Ganztagsschule Einswarden, die damals dank eines schlüssigen multikulturellen Konzeptes eine Ausnahmegenehmigung erhielt.

Heute ist die Ganztagsbetreuung im Schulalltag der Grundschule fest verankert und wird rege genutzt – auch von den derzeit 28 Kindern, die täglich aus anderen Stadtteilen nach Einswarden kommen. Sozialpädagogische Betreuung über achteinhalb Stunden täglich, auch freitags, eine aktive Freizeitgestaltung in neun Arbeitsgemeinschaften, Hausaufgabenbetreuung und gezielte Lernförderung – all das ist in Einswarden längst selbstverständlich.

„Nach so vielen Jahren dürfen wir uns ein wenig breit machen und sagen: Wir sind schon wer,“ freute sich Schulleiterin Karin Wewer bei einer Feierstunde anlässlich des 30. Geburtstages der Ganztagsbetreuung. Ein gemischter Chor aus Schülern und Lehrern begrüßte die Gäste aus befreundeten Schulen sowie von Kooperationspartnern und benachbarten Firmen, aus der Politik und von der Landesschulbehörde. Der Refrain „Wir wollen aufeinander zugehen, voneinander lernen, wollen uns verstehen,“ beschrieb das schulische Selbstverständnis.

„In der Tat ist der einstige Modellversuch inzwischen zu einer festen Größe geworden. Sie können echt stolz auf das Erreichte sein“, lobte Bürgermeister Carsten Seyfahrt. Die Grundschule Einswarden sei Vorreiterin in der Ganztagsbetreuung nicht nur in Nordenham, sondern in der ganzen Wesermarsch gewesen. Fest eingebunden in die lokalen Netzwerke, sei sie sicherlich auch ein Anstoß für die lokale Politik gewesen, alle Grundschulen im Stadtgebiet ganztagstauglich zu machen, so der Bürgermeister.

Die wichtigsten Partner einer Schule seien die Eltern, ergänzte Carsten Kliegelhöfer in seinem Grußwort. Ihr Vertrauen in die Arbeit der Schule sei für einen Erfolg entscheidend, so der Dezernent der Landesschulbehörde. Und tatsächlich,, „scheinen hier in Einswarden alle dankbar zu sein, denn sonst hätte es über die 30 Jahre nicht klappen können“, sagte er.

Ganz viel Lob und Herzlichkeit seitens aller Gratulanten schlugen Karin Wewer und „ihrem sehr engagierten“ Kollegium während der kleinen, musikalisch von der Band The Christas begleiteten Feier entgegen. Und der Blick war dabei immer wieder auf Helmut Dinklage gerichtet. Er ist der Sozialpädagoge der Schule und wird seit 30 Jahren als gute Seele, verlässlicher Ansprechpartner, Vertrauensperson und stets treibende Kraft geschätzt. Die Ganztagsbetreuung hat er in den vielen Jahren maßgeblich geprägt.

An Helmut Dinklage war es deshalb auch, in einer sehr emotional gehaltenen, mit persönlichen Erlebnissen gespickten und ausgesprochen humorvollen Festrede die vergangenen 30 Jahre Revue passieren zu lassen. Er erzählte von seinem Einstellungsgespräch, das ihn damals arg irritiert hatte, von den ersten holprigen Gehversuchen, von vielen helfenden Händen, von anfänglicher Raumnot und dem später großzügigen Ausbau des außerunterrichtlichen Bereiches sowie dem Bau einer Mensa.

Vor allem aber erzählte er von der guten Zusammenarbeit mit Schulleitung und Lehrern, den pädagogischen Mitarbeitern und außerschulischen Helfern, engagierten Eltern und netten Kindern. Helmut Dinklage: „Dass ich so lange hier tätig sein durfte und darf, ist ein großes Geschenk für mich.“

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