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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Bildung: Nebenbei Sprachkompetenz verbessern

21.08.2018

Einswarden /Stapelfeld Vom Programm bis zur Sauberkeit der Zimmer, Mansoor Jabari ist restlos begeistert vom einwöchigen Sprachcamp an der Katholischen Akademie Stapelfeld. Die Akademie hatte das Camp für insgesamt 18 Schüler aus der Wesermarsch organisiert, 12 von der Oberschule am Luisenhof in Einswarden und sechs von der Oberschule Rodenkirchen.

„Die Hälfte der Teilnehmer hatte einen Migrationshintergrund“, sagt Luisenhof-Schulleiter Rainer Janßen. Die Schule am Luisenhof ist regelmäßig mit den 9. Klassen zur Berufsorientierung in der Akademie in Stapelfeld zu Gast. So kam der Kontakt zustande. Natürlich stand im Sprachcamp das Deutschlernen und die Erweiterung der sprachlichen Kompetenzen im Vordergrund. Aber dieses Ziel war in die unterschiedlichsten Übungen verpackt, so dass das Programm gleichzeitig wichtige Softskills der Teilnehmer schulte. Deshalb war das Camp auch ausdrücklich für Schüler mit und ohne Migrationshintergrund offen.

Die Teilnehmer übten zum Beispiel, im Team Probleme zu lösen, oder wie sie mit Lampenfieber umgehen. Auch die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen, und die Berufswahl waren Themen der Workshops. Es standen aber auch Ausflüge ins Schwimmbad, eine Fahrradtour, ein Besuch im Museumsdorf Cloppenburg und Grillabende auf dem Programm.

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Dem 17-jährigen Mansoor Jabari hat es bestens gefallen. Er stammt gebürtig aus Afghanistan. 2015 kam er nach Deutschland. Seit 2016 besucht er die Oberschule am Luisenhof. Inzwischen ist er in der 9. Klasse der Hauptschule und möchte anschließen die zehnte Klasse am Luisenhof besuchen. „Das Sprachcamp war eine echt gute Idee. Man kann richtig was lernen“, meinte der 17-Jährige. Er habe zum Beispiel gelernt, wie er andere Menschen richtig anspricht, sich selbst vorstellt und wie er Bewerbungen schreibt, sagte er.

Auch von den Dozenten war der 17-Jährige begeistert. Barbara Kappenberg war „total nett und freundlich. Sie hat uns viel beigebracht“, lobte Mansoor Jabari. „Es war richtig geil!“, fasste der 17-Jährige die Erfahrung kurz und knapp zusammen. Wenn es nach Schulleiter Rainer Janßen geht, soll das Camp im nächsten Jahr wiederholt werden. Barbara Kappenberg wird auf jeden Fall einen entsprechenden Antrag stellen. Das Camp wird von der Niedersächsischen-Lotto-Sport-Stiftung finanziert. Für die Jugendlichen war es komplett kostenlos.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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