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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Weltkindertag In Nordenham: Über 150 Karten für den Bürgermeister

23.09.2019

Einswarden Der Weltkindertag wurde in und vor dem Kinderhaus Blauer Elefant auch in diesem Jahr ausgiebig gefeiert. Während es die vielen Erwachsenen vorwiegend in den Café-Bereich zog, vergnügte sich der Nachwuchs drinnen und draußen mit den verschiedensten Spielmöglichkeiten. Viele Mädchen und Jungen sah man auch mit einer Laufkarte. Die Veranstalter hatten einen Bastel- und Spieleparcours organisiert, bei dem unterschiedliche Aufgaben zu meistern waren.

Nachhaltigkeit ist Thema

Während Millionen Menschen weltweit in der Fridays for Future-Bewegung auf die Straße gingen, riefen auch die Kinder in Einswarden lautstark: „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“. Nachhaltigkeit, Re- und Upcycling werden beim Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) Nordenham aber längst großgeschrieben. Das fange bei der Müllvermeidung und -trennung an, geht über Projekt- und Bastelaktionen und umfasst beispielsweise Angebote wie die neue Fahrradwerkstatt.

Es sei wichtig, die Kinder frühzeitig für das Thema der Nachhaltigkeit zu sensibilisieren, sind sich Svenja Faehse, Leiterin des offenen Bereichs im Kinderhaus Einswarden, und die 1. Vorsitzende Anne Allmers einig. Mit von der Partie waren am Weltkindertag in diesem Jahr die haupt- und nebenberuflichen sowie ehrenamtlichen Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt, des Landkreises Wesermarsch mit den Familienhebammen und der Koordinierungsstelle für Sprachförderung und Sprachbildung, des Familien- und Kinderservicebüros, des Krabbelgruppen-Informationsteams, des Sportvereins Nordenham, des Präventionsrates, der städtischen Jugendarbeit, des Verbands Christlicher Pfadfinder („Stamm Wildgänse“), der Einswarder Freiwilligen Feuerwehr sowie der Betriebskrankenkasse Melitta Plus.

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Das vom Bundesverband des DKSB vorgegebene Motto für den Weltkindertag lautete in diesem Jahr „Wir machen Zukunft – Kinder und Jugendliche mischen mit“. Ziel ist die Partizipation. Die Kinder und Jugendlichen sollen stärker in politische und gesellschaftliche Diskussionen und Entscheidungsprozesse miteinbezogen werden. Vor diesem Hintergrund durften die Mädchen und Jungen einen Moment lang in die Rolle des Bürgermeisters schlüpfen und auf einer Postkarte festhalten, welche Wünsche, Anliegen und Forderungen ihnen wichtig sind. Im Laufe des Nachmittags kamen mehr als 150 Karten zusammen, die Bürgermeister Carsten Seyfarth persönlich entgegennahm.

Verschiedene Wünsche

Einige der geäußerten Wunschvorstellungen wie zum Beispiel die Abschaffung der Schule oder auch die Vergrößerung der Bundeswehr waren eher unrealistisch. Andere, wie die geforderten Spielplatzsanierungen, sind bereits in Arbeit oder bestehen schon seit Jahren. Ein Großteil der Anliegen war aber durchaus ernst zunehmen: der Wunsch nach der Verbesserung der Bildungsmöglichkeiten für Ausländer, eine bessere technische Ausstattung an den Schulen, eine Disco in Nordenham oder die Sanierung von Häusern im Stadtteil Einswarden, um nur einige Beispiele zu nennen.

Carsten Seyfarth will in den nächsten Wochen die Postkarten in Ruhe auswerten. Nach den Herbstferien soll es im Blauen Elefanten dann eine öffentliche Diskussion mit den Kindern geben. Würde er selbst heute als Zehnjähriger in Nordenham leben und hätte eine Postkarte ausfüllen dürfen, „hätte ich mir wohl einen vernünftigen und fairen Umgang miteinander gewünscht“, sagte Carsten Seyfarth. Ähnlich äußerte sich der stellvertretende Bürgermeister Ulf Riegel.

Partizipation von Kindern ist ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit im Kinderhaus Einswarden. Hier wird keiner zu vorgegebenen Spiel- und Bastelaktivitäten gedrängt. Und es gibt vier Kindersprecher in der Einrichtung, die sich einmal in der Woche mit den Erzieherinnen treffen, um die Wünsche und Anliegen ihrer Altersgenossen zu bündeln und weiterzutragen.

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