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Aktualisiert vor 3 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Reise ins Land der Indianer

29.05.2019

Elsfleth Geheimnisvolle Flötentöne, Trommelrhythmen und fremd klingende Gesänge: Wohin führte an diesem Nachmittag die Reise der Mädchen und Jungen in der Grundschule Lienen? Ihr musikalisches Ziel war das Land der amerikanischen Ureinwohner. Exakt dorthin, wo die Stammesführer Sitting Bull und Geronimo, Tecumseh und die Squaw Pocahontas in die Geschichte eingingen. Und es gab auch einen handfesten Grund, diese spannende Reise gemeinsam mit dem Kollegium und den Familien der Kinder anzutreten: In der Grundschule wurde mit einem tollen Programm das 20-jährige Bestehen des Fördervereins gefeiert. In diesen 20 Jahren, so der Vorsitzende des Fördervereins, Daniel Haferkamp, sei die Grundschule mit einer Vielzahl an Projekten finanziell und ideell vom Verein unterstützt und gefördert worden.

Im Restaurant „Alte Mühle“ hatten 19 Mitglieder die Vereinsgründung beschlossen, der Eintrag ins Vereinsregister fand am 18. Mai 1999 statt. Zum 1. Vorsitzenden war Alexander von Perger gewählt worden. Heute zählt der Förderverein 100 Mitglieder. Haferkamp: „Diese hohe Zahl stellt ein Indiz unserer Verbundenheit mit der Schule dar, denn unseren Kindern gehört letztlich die Zukunft.“ Aus der Vielzahl der geförderten Projekte griff Haferkamp einige Beispiele heraus. Sie alle aufzuzählen, würde den Rahmen der Feier sprengen, betonte der Vorsitzende. In ihren Dank an den Förderverein schloss Schulleiterin Gabriele Borries auch die Aktivitäten der engagierten Eltern der Schulkinder ein.

Die Reise ins Land der Indianer war in Lienen sorgfältig vorbereitet worden. Zur Seiten standen den Mädchen und Jungen „Brummender Bär“ und „Schlafender Puma“, im bürgerlichen Leben David und Nicolas Jehn von der Worpsweder Musikwerkstatt. Eine ganze Woche hatte das Duo mit den Kindern geprobt, es wurde gebastelt, gebaut, getanzt und natürlich gesungen. David Jehn: „Über jeden richtigen Ton haben wir uns gefreut und schiefe Töne einfach ausgehalten.“ Bei der Premiere war aber kein einziger schiefer Ton zu hören und die Tanzschritte klappten auf den Punkt. In den Dialekten der Indianer stellten die Kinder die vier Elemente – Erde, Wasser, Feuer und Luft – in den Mittelpunkt ihrer Lieder, Spiele und Tänze. „Es sind echte und heute noch existierende Gesänge der Ureinwohner Amerikas“, betonten die Gebrüder Jehn. Beim Song „Heyanana“ – das Lied, das den vier Elementen gewidmet ist – vereinigten sich die Kinder mit den Eltern, Familienmitgliedern und den Lehrkräften zu einem ganz großen Chor.

Zum Schluss noch eine Überraschung: LzO-Regionaldirektor Andreas Vollert überreichte Daniel Haferkamp einen (symbolischen) Scheck über 2000 Euro. Mit dieser Summe konnte das „Indianer-Projekt“ finanziert werden.

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