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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Jade Hochschule: Alumni legen sich in die Riemen

02.10.2018

Elsfleth „Alumni“ – das waren in fernen Zeiten Zöglinge, die „mit Speis’ und Trank versorgt und in allen guten Sitten unterrichtet“ wurden. Heute gilt die Bezeichnung für ehemalige Absolventen einer Hochschule zwecks Erhaltung der Kontakte und der Beziehungen untereinander.

Beim zweiten Alumni-Treffen – die Premiere fand 2016 statt – am Elsflether Fachbereich Seefahrt und Logistik der Jade-Hochschule wurden die ehemaligen Studierenden von den jungen Kommilitonen im Hauptgebäude der Hochschule ebenfalls mit Speis’ und Trank versorgt, aber das war noch lange nicht alles.

Organisatorin Dörthe Perbandt hatte für die Ehemaligen ein interessantes Programm zusammengestellt:

Beim Business-Speed-Dating konnten sich Alumni, die heute fest im Berufsleben stehen, und die Studierenden über ihre Werdegänge und Erfahrungen wechselseitig austauschen. So konnten auch die Studierenden spannende Eindrücke darüber gewinnen, wie es nach dem Studium weitergehen könnte.

Aufs richtige Pferd

Dazu gab es Fachvorträge, ein Kutterpuller-Rennen und am Abend eine zwanglose Party auf dem Campus an der Weinkaje.

„Nach längerer Zeit und gerne wieder zu Gast“ war der Präsident der Jade-Hochschule, Prof. Dr. Manfred Weisensee. Der Präsident erinnerte an die dynamische Entwicklung des Elsflether Fachbereichs in den vergangenen 20 Jahren. Diese Entwicklung, so Weisensee, sei auf die Diversifizierung der Studiengänge am Fachbereich zurück zu führen. In Elsfleth habe man auf das „richtige Pferd“ – Forschung, Entwicklung, Transfer – sowie auf eine bauliche Erweiterung gesetzt.

Der Dekan des Fachbereichs, Prof. Dr. Ralf Wandelt, betonte, dass der Alumni-Tag auch für den Fachbereich Seefahrt und Logistik, sowohl für die aktuell Studierenden als auch für die Dozenten, eine wichtige Veranstaltung sei. Wie sich das Studium an der Seefahrtschule vor dreißig Jahren gestaltete, wusste Wandelt aus eigener Erfahrung. Er hatte in Elsfleth sein Nautikstudium absolviert: „Der Unterricht gestaltete sich kleinteilig mit etwa 30 Stunden wöchentlich – ohne Simulator, ohne Module und vor allem ohne Studentinnen.“ Zu den zukünftigen Zielen des Fachbereichs sagte Wandelt: „Wir wollen auch weiterhin die führende maritime Ausbildungsstätte in Deutschland bleiben!“

Aus verhindert

Der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler (CDU), erinnerte an die Jahre, als die nautische Ausbildung in Elsfleth auf der Kippe stand: „Dank der Initiative durch lokale und Landespolitiker konnte das Aus des Standorts vermieden werden“. Auch der ehemalige Dekan, Prof. Dr. Klaus-Jürgen Windeck, habe zu der positiven Entwicklung des Fachbereichs erheblich beigetragen, ergänzte der Minister. Ein fördernder Einfluss auf die Entwicklung der Hochschulen in Niedersachsen ist laut Thümler auf das niedersächsische Fachhochschulentwicklungsprogamm aus dem Jahr 2014 zurückzuführen.

Gute Zahlen

Zur dauerhaften Sicherung der Studienanfängerplätze war das Programm um 64 Millionen Euro aufgestockt worden. Das habe den niedersächsischen Hochschulen Planungssicherheit gegeben und auch in Elsfleth die Weiterentwicklung und das Angebot neuer Studiengänge ermöglicht. Thümler: „Der Fachbereich Seefahrt und Logistik am Standort Elsfleth steht in dem Ruf, in einer besonders familiären Atmosphäre auszubilden. Ich bin überzeugt, dass dies dazu beiträgt, dass der Fachbereich so gute Absolventenzahlen vorweisen kann.“ Ohne Zahlen zu nennen, umriss Thümler die finanziellen Perspektiven kryptisch: „Es könnte vielleicht noch etwas geben….“

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