• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Stadt sichert Schulweg mit Zaun

15.08.2018

Elsfleth „Morgen früh steht da ein Zaun“, verspricht Hartmut Doyen am Dienstagvormittag – und hält das Versprechen noch deutlich schneller: Schon am frühen Nachmittag stand der Zaun. Der Bauamtsleiter der Stadt Elsfleth meint einen Zaun entlang des Wassergrabens, der am Fußweg des neuen Rewe-Marktes entlang in Richtung Alte Straße führt. Solange es die Baustelle an der Hafenstraße gibt und der Verkehr über die Steinstraße umgeleitet wird, dürfte der Weg in den kommenden Monaten vermehrt von Kindern auf dem Weg zur Grundschule genutzt werden.

„Wenn ein Kind in diesen Graben fällt, kommt das da nie wieder raus“, hatte sich Dagmar Lorenz gegenüber der NWZ empört, weil an dieser Stelle der Schulweg ihrer Ansicht nach nicht sicher sei. Sie selbst ist Anwohnerin der Steinstraße und hat gemeinsam mit einigen Eltern aus der Nachbarschaft auch schon der Schulleitung der Grundschule Alte Straße mit juristischen Schritten gedroht. Auslöser war ein Elternbrief von Schulleiterin Karen Freels, den Dagmar Lorenz so interpretiert, dass der Fußweg an dem Graben von der Schulleitung offiziell als sicherer Weg empfohlen werde.

Schulleiterin Karen Freels hatte in dem Elternbrief geschrieben, das umfangreiche Baumaßnahmen die Hafenstraße lahmlegen und dass Eltern ihre Kinder auf zusätzliche Gefahren im Zusammenhang mit der Baustelle und der Umleitung hinweisen sollen und nach „Möglichkeit auf die Benutzung der Steinstraße verzichten sollen“. Kinder, die auf der anderen Seite der Bundesstraße wohnen und zur Schule wollen, „können den Fußweg bei Rewe nutzen“, heißt es in dem Schreiben. Freels: „Der Schulweg ist aber auch nicht Aufgabe der Grundschule.“

Dass die Beschwerdeführer in Sachen Wassergraben nun ausschließlich direkte Anwohner der Steinstraße seien, für die der Rewe-Fußweg nicht der Schulweg sei, verwundert nicht nur die Schulleitung, sondern auch Bauamtsleiter Hartmut Doyen. Auch er sagt: „Uns liegt keine einzige Beschwerde von Familien vor, die auf der anderen Seite der B 212 wohnen und diesen Weg nutzen.“

Dass an dem Wassergraben noch kein durchgängiger fester Zaun aufgebaut wurde, liege daran, dass Rewe am Graben selbst noch Restarbeiten ausführen müsse. „Wenn diese abgeschlossen sind, kommt auch ein fester Holzzaun dahin. Bis es soweit ist, errichten wir den mobilen Gitterzaun. Das wäre ohnehin passiert“, sagt Doyen, man habe nur die letzten trubeligen Arbeitstage auf der Rewe-Baustelle abwarten wollen, bevor der Zaun installiert wird.

Anja Biewald Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
Rufen Sie mich an:
04401 9988 2321
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.