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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Gesamtschule: Elternabfrage gibt den Ausschlag

16.09.2010

BERNE Die Schullandschaft in der Wesermarsch wird sich in den nächsten Jahrzehnten stark verändern. Um sich darauf vorzubereiten wurde im Schulausschuss der Gemeinde darüber diskutiert, wie man sich auf den demografischen Wandel einstellen kann.

Elternabfrage geplant

„In Berne werden die Schülerzahlen bis in die Jahre 2015/2016 um 25 Prozent sinken. Das wird in der ganzen Wesermarsch so sein“, erklärte Astrid Bäkermann vom Landkreis Wesermarsch. Momentan werden im Ort 620 Schüler unterrichtet. Davon gehen 280 Schüler an die beiden Grundschulen, 74 an die Hauptschule und 260 an die Realschule. „In der Wesermarsch haben wir 13 Schulstandorte. Die sollen gesichert werden“, sagte Bäkermann.

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Zum Thema einer IGS sagte sie, der Landkreis Wesermarsch als Schulträger habe sich in dieser Sache noch nicht positioniert. „Wir sind noch in der Meinungsfindung“, sagte sie. Man solle sich aber im Klaren sein, dass es durch eine neue Gesamtschule nicht mehr Schüler in der Wesermarsch geben würde. Außerdem müsse eine solche Einrichtung in zumutbarer Nähe für alle Schüler in der Wesermarsch liegen. „Der erste Schritt für eine Gesamtschule ist eine Elternabfrage. Ist der Elternwille positiv, was nicht immer der Fall ist, beginnen die Planungen.“ Momentan würden 24 Schüler aus der Wesermarsch Gesamtschulen in den umliegenden Landkreisen besuchen. Sollte nun eine IGS gegründet werden, würde das zu Lasten der Gymnasien gehen, die Schüler verlieren würden.

Eigenes Angebot machen

„Es muss in Berne nicht so sein, dass uns in Zukunft Schüler fehlen. Wenn wir ein eigenes IGS-Angebot haben, können wir auch Schüler aus den anderen Landkreisen gewinnen, zum Beispiel aus Hude oder Bookholzberg“, sagte Bürgermeister Franz Bittner. Das sieht auch Karin Logemann (SPD) so. „Wir müssen uns Gedanken machen, wie wir zusätzliche Schüler bekommen“, sagte sie. Der Vorteil von Berne sei, dass es per Schiene erreichbar ist.

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