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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Erfolgsgeschichte droht das Ende

02.12.2006

NORDENHAM NORDENHAM - Die Skepsis, mit der Schüler und Eltern dem neuen Angebot zunächst begegneten, ist längst Schnee von gestern. Die Hausaufgabenbetreuung des Kinderschutzbundes in der Grundschule Nord hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. „Inzwischen müssen wir eine Warteliste führen“, beschreibt Schulleiter Reinhard Duddeck die Beliebtheit der beiden Nachmittagsgruppen. Die positive Bilanz nach einem Jahr ist allerdings von der bangen Frage getrübt, ob das Hilfsangebot aufrechterhalten werden kann. „Wir benötigen dringend Spenden“, sagt Kinderschutzbund-Mitarbeiterin Anne Allmers, „unser Geld geht zur Neige.“

Die Diplom-Pädagogin koordiniert die Hausaufgabenbetreuung, die von drei Honorarkräften gestaltet wird. Dabei handelt es sich um Sigrid Brendel, Thore Schreiber und Sebastian Thormählen. Mit Sachmitteln sind die Gruppen laut Anne Allmers mittlerweile zwar gut ausgestattet. Aber woran es hapert, das sind die Finanzen für die Honorare. Rund 5000 Euro im Jahr benötigt der Kinderschutzbund nach ihren Angaben, um das Angebot vorhalten zu können.

Aus Sicht des Schulleiters Reinhard Duddeck ist das Geld für die Hausaufgabenhilfe gut angelegt. Er verweist auf „deutliche Lernerfolge“ bei den Kindern. Einige Mädchen aus der vierten Klasse, die vor einigen Monaten noch auf der Kippe standen, seien dank der Betreuungsstunden zu sicheren Kandidatinnen für die Realschule geworden.

Der Schulleiter Reinhard Duddeck bescheinigt den Betreuungskräften eine „sehr engagierte Arbeit“. Der Erfolg lässt sich an den verbesserten Zensuren der Mädchen und Jungen ablesen, von denen die meisten aus Familien mit Migrationshintergrund stammen.

Wenn es nach dem Grundschulleiter ginge, dann würden solche Betreuungsangebote auch an den weiterführenden Schulen eingerichtet.

An der Hausaufgabenhilfe nehmen zwölf Kinder teil, die in zwei Gruppen der Klassenstufen 1 und 2 sowie 3 und 4 aufgeteilt sind. An drei Tagen in der findet die Betreuung statt. „Die Kinder sind immer eisern dabei“, freut sich Anne Allmers.

Der finanzielle Beitrag der Eltern beträgt 15 Euro im Monat; für Hartz-IV-Empfänger gibt es einen vergünstigten Tarif von 5 Euro. „Das ist eher ein symbolischer Wert“, sagt Anne Allmers, „die Kosten werden damit längst nicht abgedeckt.“

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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