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Aktualisiert vor 19 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Erstklässler sind „Klasse 2000“

10.10.2007

BERNE Die Schüler stark machen, ihr Selbstbewusstsein fördern, die Kinder fit für die Zukunft machen und sie nebenbei noch gesund ernähren – das alles steht auf den Wunschzetteln von Lehrern und Eltern. Weil aber Schulen nicht alle Wünsche wahr werden lassen können, weil sie nicht jedes Problem – dessen Ursache oft schon in der Familie zu suchen ist – beheben können, bedienen sie sich (zunehmend) gern externer Helfer. So zum Beispiel der „Klasse 2000“, dem bundesweit wohl größten Programm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung im Grundschulalter.

Die beiden ersten Klassen der Berner Comenius-Schule gehören ab den Weihnachtsferien zur „Klasse 2000“. „Wir haben uns vor einiger Zeit für die Teilnahme beworben“, sagte Rektor René Jonker bei der Präsentation des Projekts am Dienstag. Laut Jonker passe das Konzept der „Klasse 2000“ gut zu den pädagogischen Schwerpunkten seiner Schule. Jonker: „Das hat alles Hand und Fuß.“

Das Programm „Klasse 2000“ begleitet die Berner Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse. Pro Jahr werden die Klassenlehrerinnen Maria Abeln (1a) und Stephanie Hanken (1b) zirka zehn Unterrichtsstunden zu den Themen „Gesundheit“, „Bewegung & Entspannung“, „Soziales Lernen“ oder „Gewaltfreie Konfliktlösung“ geben. Dabei können sie auf fertige Unterrichtsmaterialien und Stundenentwürfe der „Klasse 2000“ zurückgreifen.

Als externe Expertin, als so genannte Gesundheitsförderin, betreut Ulrike Ahlers aus Brake die Schule. Sie kommt pro Jahr mit je drei Stunden in die Klassen, auch ein Elternabend ist geplant. Ahlers’ Themen: Gesundheit, Mobbing, Eigenwahrnehmung, Konfliktvermeidung, Umgang mit Werbung und Suchtprävention. Mit im Gepäck hat sie das Maskottchen der „Klasse 2000“, den Klaro. „Der ist immer im Unterricht dabei“, so Ahlers.

Gesponsert wird das Berner Projekt vom Eon-Kraftwerk Farge und vom örtlichen Aluminium-Spezialisten Aljo. Beide Unternehmen zahlen pro Klasse und Schuljahr 240 Euro. „Mir gefällt das Programm, weil es Präventionsarbeit leistet“, begründete Aljo-Geschäftsführer Ulf Jonuscheit sein Engagement für die Grundschule. Dass der Energieriese Eon sich links und rechts der Weser in zahlreichen sozialen Projekten engagiert, unterstrich Pressesprecherin Beate Wunderwaldt.

Ob es die „Klasse 2000“ nach vier Jahren an der Comenius-Schule noch geben wird, hängt übrigens davon ab, ob es der Schule gelingt, weitere Förderer zu finden. „Das Suchen von Sponsoren gehört heutzutage auch zu den Aufgaben eines Schulleiters“, meinte Jonker.

Mehr Infos unter www.klasse2000.de

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