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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Oberschule: „Es war eine richtig gute Zeit“

22.07.2015

Berne 14 Jahre lang hat er die heutige Oberschule Berne geleitet, insgesamt war er mehr als 44 Jahre im Schuldienst: Am Dienstagvormittag ist Karl-Heinz Pauli-Erythropel von Schülern, Lehrern sowie Vertretern der Schulbehörden und des Schulträgers feierlich verabschiedet worden.

„Das Programm zeigt die Wertschätzung, die Ihnen hier entgegengebracht wird“, zeigte sich Schuldezernentin Katrin Thiesen beeindruckt von der Feier, in der viele Redner mit sehr persönlichen Worten den langjährigen Pädagogen verabschiedeten. Thiesen würdigte den scheidenden Schulleiter als „Fels in der Brandung“ für die Schüler und Kollegen, der die Schule auch in „wackligen Zeiten gut geführt hat“.

Ehefrau verabschiedet

Die Vertreterin der Landesschulbehörde in Oldenburg nutzte die Gelegenheit, um sich auch von der Ehefrau des Schulleiters, Eda Erythropel, zu verabschieden, die sich gemeinsam mit ihrem Mann in den Ruhestand verabschiedet. Eda Erythropel hat 25 Jahre an der Berner Schule unterrichtet.

Landrat Thomas Brückmann betonte als Vertreter des Schulträgers, wie sehr Karl-Heinz Pauli-Erythropel „seine“ Schule geprägt habe. So habe der Pädagoge schon Nachmittagsunterricht eingeführt, als von Ganztagsschule noch niemand gesprochen hat. Auch die Comenius-Projekte oder die beeindruckende „Lehrer-Lounge“ seien zu einem Großteil dem engagierten Schulleiter zu verdanken.

„Wagt es, erwachsen zu sein. Wagt es, erwachsen zu werden“, zitierte Karin Logemann aus den Leitsätzen der Schule. „Das ist Deine Handschrift“, lobte sie Karl-Heinz Pauli-Erythropel. Die heutige SPD-Landtagsabgeordnete ist seit langem der Schule partnerschaftlich verbunden, die Mutter dreier Töchter hat beispielsweise diverse Kurse dort angeboten.

Der Berner Bürgermeister Franz Bittner bescheinigte dem Pädagogen und seinem Kollegium, die Schüler „mit viel Kompetenz ins Leben geschickt zu haben“.

Konrektorin Ingrid Lübke ließ die Entwicklungen der Schule in den 14 Jahren unter Karl-Heinz Pauli-Erythropel Revue passieren, hatte aber auch einige denkwürdige, zum Schmunzeln Anlass gebende Aussagen ihres Kollegen gesammelt, mit denen er die Mitarbeiter stets zu motivieren versucht habe.

Standpunkt vertreten

Nachfolger Sönke Ehmen, zurzeit noch Konrektor an der Oberschule Elsfleth, betonte, dass Pauli-Erythropel sein Herz stets auf der Zunge getragen, in Diskussionen seinen Standpunkt daher deutlich vertreten habe. Andererseits habe er ihn aber auch als nachdenklichen und feinfühligen Menschen kennengelernt, sagte Ehmen.

Kollegen anderer Schulen verabschiedeten sich musikalisch von dem 65-Jährigen, auch die Schüler hatten Lieder, eine kleine Lesung und sogar ein extra für die Abschiedsfeier verfasstes Gedicht vorbereitet, um sich bei dem sichtlich gerührten Karl-Heinz Pauli-Erythropel zu bedanken und ihn mit guten Wünschen für die Nach-Schulzeit zu bedenken.

Der 65-Jährige dankte für die lobenden Worte auf seine Weise: „Ich bin überrascht, was ich für ein toller Hecht bin.“ Und zum Kollegium gewandt, sagte er: „Es war eine richtig gute Zeit, die wir hier miteinander hatten.“

„So freundlich von Schülern morgens begrüßt zu werden, dass werde ich vermissen“, hatte sich Karl-Heinz Pauli-Erythropel zuvor bereits von den Schülern in seiner letzten Ansprache verabschiedet. „Macht’s gut. Tschüss!“

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Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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