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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Eschhofschüler feiern Wiedersehen in Lemwerder

27.06.2009

LEMWERDER Seit einem Vierteljahrhundert ist die 10R1 von 1984 nun aus der Schule raus. Grund genug, sich mal wiederzusehen, wie die damaligen Eschhofschülerinnen Anke von Seggern und Regina Westermeyer schon im September letzten Jahres fanden.

Nach einer so langen Zeit war es für die beiden Altenescherinnen gar nicht so einfach, alle Adressen aufzutreiben. Viel schwieriger aber gestaltete sich die Suche nach einer geeigneten Lokalität in Lemwerder. „Ein Wirt hat uns einfach wieder ausquartiert und eine größere Gesellschaft angenommen“, ärgerte sich Anke von Seggern. Dennoch ist es ihr schließlich gelungen, allen übrigen 23 Klassenkameradinnen und –kameraden eine Einladung zukommen zu lassen und auch ein Lokal für das Klassentreffen zu finden.

Alte Lehrer sind dabei

Ein Großteil der ehemaligen Schülerinnen und Schüler der 10R1 war noch in Lemwerder anzutreffen, doch bis ins Ruhrgebiet, die Niederlande, nach Mexico und Bali hat es manchen der damaligen Realschüler verschlagen. Auch wenn alle auf eine Zusage von Ralf Kellotat aus Veracruz (Mexiko) und Landriati Pramoedji Bali (Indonesien) gehofft hatten, blieben die Stühle der beiden am Tag des Klassentreffens leer.

Dafür hatten aber immerhin 15 der 24 ehemaligen Schülerinnen und Schüler sowie Klassenlehrer Peter Zauzich und zwei weitere Lieblingslehrer der Klasse, nämlich Hiltrud und Peter Teckentrupp, zugesagt. Doch ganz auf den Kontakt zu dem in Mexiko lebenden Ralf Kellotat musste die ehemalige Klasse dann dank modernster Medientechnologie dann doch nicht verzichten. Via Internettelefon war es möglich, den Mitschüler von Übersee nicht nur zu hören sondern auch zu sehen. „Ich bin leider eingeschlafen“, entschuldigte sich Landriati Pramoedji anschließend per E-Mail bei ihren Freunden, die vergeblich versucht hatten, auch sie über das Internet zu erreichen. Immerhin beginnt der Tag in Indonesien sechs Stunden früher als in Lemwerder.

Bevor es dann ins Lokal ging, besuchten die Ehemaligen ihr Klassenzimmer in „ihrer alten Eschhofschule“. Und mussten feststellen, dass der Klassenraum mittlerweile ein Kunstraum geworden ist.

Kaum Veränderungen

Und dennoch, als sei es gestern gewesen, konnte sich jeder sogar wieder daran erinnern, wo und neben wem er gesessen hatte. Ohnehin war man sich einig, dass man sich kaum verändert habe, was mitgebrachte Fotoalben und Klassenfotos bewiesen.

Das nächste Klassentreffen soll nun aber nicht erst wieder in 25 Jahren stattfinden. „In spätestens fünf Jahren habt ihr die nächste Einladung im Postkasten oder Email-Ordner“, versicherte Anja Johannsmeyer.

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