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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Von Strandkrabben und Papierfliegern

01.02.2019

Fedderwardersiel Spannendes und Wissenswertes über das Wattenmeer und den Küstenschutz erfuhren die Kinder aus Grundschulen aus der gesamten Wesermarsch bei den Museumstagen. Denn auch im Nationalpark-Haus Museum Fedderwardersiel waren über einen Zeitraum von vier Tagen insgesamt 24 Schulklassen aus Nordenham, Stadland, Brake, Elsfleth, Berne und Lemwerder zu Gast.

Die Nationalpark-Gästeführer, Gästeführer und Mieke Koltermann, die zurzeit ein freiwilliges ökologisches Jahr im Nationalpark-Haus Museum absolviert, führten die Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Klassen durch das Haus. Von der Schule am Siel in Nordenham erkundeten auch die Mädchen und Jungen der 5. und 6. Klassen das Museum.

Für jede Gruppe hatten die Mitarbeiter ein Thema vorbereitet, dass sie den Mädchen und Jungen natürlich altersgerecht vermittelten. So lernten die Schüler der Klasse 2B aus Abbehausen bei Gästeführerin Anna Tahden zum Beispiel einige Lebewesen des Wattenmeeres kennen. Neben dem Aquarium, das beim Thema Nordseefische selbstverständlich betrachtet wurde, hatte Anna Tahden noch weiteres Anschauungsmaterial für die Kinder parat. So durften sie sich zum Beispiel Schneckenhäuser und sogar lebendige kleine Strandkrabben anschauen. Die ernähren sich übrigens von kleinen Lebewesen wie Wattschnecken. Auch ein von einer Möwe zerpicktes Schneckenhaus zeigte sie den Schülern und erklärte, dass die Vögel im Watt sich von den Lebewesen ernähren, die sie mit ihrem Schnabel am besten erreichen können. Die Möwe schafft es mit ihrem harten, spitzen Schnabel sogar, das Häuschen der Wellhornschnecke aufzupicken.

Die 3. Klasse der Grundschule Blexen beschäftigte sich mit dem Thema Zugvögel. Um besser nachvollziehen zu können, wie viele Vögel den Auftrieb zum Gleiten in der Luft nutzen, bastelten die Mädchen und Jungen am Ende selbst Papierflieger in verschiedenen Formen.

Für die älteren Kinder stand die Themen Deiche und Wurten auf dem Programm. So lernten sie, wie sich die Menschen in der Region vor Sturmfluten schützen. Auch über das Thema Seehunde lernten die jüngeren Jahrgänge so einiges. Dabei nutzten sie gleich mehrere Sinne, denn den Museumsseehund Wombel konnten die Kinder auch streicheln.

Die siebenjährige Lea schaute sich mit der Fischgruppe die Tiere im Aquarium an. Die Seesterne gefielen ihr am besten, erzählte sie. Alles gut gefallen hatte der achtjährigen Milena, die in derselben Gruppe war. Sie habe viel über Seesterne und Fische gelernt, berichtete sie.

Die Museumstage wurden zum inzwischen 13. Mal vom Museumsverbund Wesermarsch veranstaltet. Insgesamt nahmen in diesem Jahr rund 1343 Kinder aus 83 Grund- und Förderschulen im Landkreis teil.

Merle Ullrich Nordenham / Redaktion Nordenham
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