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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Berner Bücherwochen: Kinder haben viele tolle Ideen

24.10.2017

Ganspe Was könnte mehr motivieren, das Lesen und Schreiben zu lernen, als ein Buch mit selbstverfassten Reimen und Texten? Rappelvoll war die Warflether Kirche, als die Grundschüler ihr frisch aus dem Druck gekommenes Werk dem gespannt wartenden Publikum präsentierten. „Damals und heute, Geschichten vom Deich“, heißt das vierte Schreib- und Buchprojekt der Grundschule Ganspe, das im Zuge der 6. Berner Bücherwochen umgesetzt worden ist.

„Alfred Büngen weiß, wie man Kinder motiviert. Zu lernen, wie viel Arbeit notwendig ist, um ein Buch fertig in der Hand zu haben, hat viel Spaß gemacht“, gab es von Schulleiterin Beate Petter erst einmal ein großes Lob für den Leiter des Geest-Verlags. Neu sei, führte Petter weiter aus, dass erstmalig auch die Erstklässler mitmachen konnten. Mit Berner Oberschülern als Schreibpaten hätten sie genau wie alle anderen Grundschüler im April ihre Ideen an zehn bis 15 Schreibstationen zu Papier gebracht, die nun als Texte und Reime in Buchform vorliegen, erklärte die Schulleiterin.

Ein Buch, das die eigenen Kinder mitgeschrieben haben, mache es einfach unbezahlbar, sagte Björn Thümler. Als Vertreter der Oldenburgischen Landschaft und der EWE-Stiftung, die beide das Projekt gefördert haben, hatte er natürlich schon einmal vorab in den Seiten geschmökert und war ganz begeistert.

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Lesen sei das Wichtigste bei der Bildung. Und anders als ein Smartphone, dessen Software irgendwann veraltet ist, kann man in einem Buch auch in vielen Jahren noch lesen, wenn man selber Kinder oder Enkel habe, machte Reinhard Rakow als Organisator der Berner Bücherwochen deutlich. Der Verkaufserlös der Bücher fließe auch dieses Mal wieder dank der Sponsoren komplett der Schule zu, betonte er.

Und nach einem gemeinsamen Lied ging es dann los: Reimgedichte, mit dem Blick auf Sprachfluss anstatt auf Inhalt; schönste Erlebnisse, die keineswegs immer die große Reise waren, oder Abenteuerreisen mit Kapitän Plümo wurden gruppenweise vorgetragen.

Tiergeschichten, Streiche oder lebendig gewordene literarische Figuren, wie Michel, der beim Rausgehen einfach den Griff von Jonas’ Kinderzimmertür abbrach, gehörten genauso dazu, wie Träume von goldenen Meerjungfrauen und kämpfenden Jedi-Rittern. Spannend war der Blick in die Zukunft, bei dem ein Leben als Tierärztin, Reitlehrerin oder Fußballer die Favoritenliste anführte. Den tollsten Wunsch, wie Büngen fand, hatte am Ende jedoch Erstklässler Phillip, der Weihnachtsmann am Nordpol werden möchte. Das konnte der Verlagsleiter gut verstehen, schließlich war sein Berufswunsch einmal Nikolaus.

Viel Applaus gab es anschließend für die jungen Autoren, die sich mit dem Buch eine einmalige Erinnerung an diesen Teil ihrer Kindheit geschaffen haben.

Eher Nachhilfe hätten dagegen einige der Eltern verdient, die anscheinend viel von dem in der Fahrschule zum Thema „Parken“ Erlernten vergessen haben: Rücksichtslos hatten sie mit ihren Autos Fußweg und Bushaltestelle an der Kirche zugestellt.

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