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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Kinderhaus Frieda: Heimat für afrikanische Kinder

26.11.2019

Ganspe Eines kann man den Schülerinnen und Schülern der dritten und vierten Klassen der Grundschule in Ganspe nicht vorwerfen: dass sie nicht wissbegierig wären. Jutta Hartrampf und Ulrich Hoss vom Verein für Deutsch-Afrikanische Zusammenarbeit in Hude waren jetzt in der Schule zu Gast, um von ihrer Arbeit im „Kinderhaus Frieda“ in Togo zu berichten. Und die Kinder waren von ihren Klassenlehrerinnen und von Schulleiterin Beate Petter kaum zu bändigen. Wortmeldungen in Hülle und Fülle, eine Frage jagte die nächste Frage.

„Warum haben die Kinder in Togo alle schwarze Haare?“ „Gibt es dort auch eine Schulpflicht?“ „Wie kommt eigentlich das Geld dort hin?“ Jutta Hartrampf und Ulrich Hoss beantworteten die Fragen geduldig. „Wir sind den Kindern dankbar. Für ihr Interesse und auch für die großzügige Spende“, sagte Hartrampf.

Die Grundschule Ganspe veranstaltet in jedem Jahr einen internen Flohmarkt zugunsten des Kinderhauses im westafrikanischen Togo. „Dieses Jahr sind über 500 Euro zusammengekommen“, freute sich Schulleiterin Beate Petter. Die Schülerinnen und Schüler seien immer sehr engagiert, berichtete Petter.

Fertigstellung in 2006

Das „Kinderhaus Frieda“ wurde im Juni 2006 in Lomé, der Hauptstadt Togos, fertiggestellt. Es bietet Platz für 28 Waisenkinder. „Die Eltern der Kinder sind durch Krankheiten oder durch Unfälle gestorben“, klärte Ulrich Hoss den Gansper Nachwuchs auf. Das Haus „Frieda“ in Togo, das zu den ärmsten Ländern auf der Welt zähle, verfolge das Ziel, den Kindern eine Heimat und Nahrung zu geben, ihnen die Möglichkeit der Schulbildung zu bieten und sie ärztlich zu versorgen, so Hoss weiter.

Die beiden Mitarbeiter des Vereines für Deutsch-Afrikanische Zusammenarbeit stellten den Alltag im Waisenhaus vor. „Jedes Kind muss mithelfen“, so Jutta Hartrampf, „bei der Zubereitung des Essens, beim Abwaschen und bei der Wäsche der Kleider“. Unterstützt würden sie von zwei Tagesmüttern, einem Tagesvater und freiwilligen Helfern. „In der Schule tragen die Kinder eine Schuluniform“, sagte Ulrich Hoss. Die Gansper Kinder hörten bis zum letzten Wort gespannt zu.

Tobias Göttler Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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