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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Gegen Mobbing und Ausgrenzung

16.03.2016

Brake Mobby ist ein echt starker Typ. Er trägt nicht nur eine schicke Baseballkappe, auch auf seine tollen Turnschuhe sind Klassenkameraden neidisch. So wie Mobby, gespielt von Ali Ismael, wären Mitschüler auch gern. Und dann ist da noch Paul (Philip Deters), der ausgegrenzt wird.

In der Klasse 7b der IGS/HRS Brake werden am Dienstag Stühle und Tische gerückt, es rollt für einen Moment sogar der Fußball. Die Generalprobe ist in vollem Gange, geübt wird das Theaterstück „Ansichtssache“ der Autorin Tanja Haase. Es geht darin um Mobbing und wie man sich dagegen wehrt. Sowohl Schüler der 7b als auch der 7a werden es an diesem Mittwoch den fünften und sechsten Klassen vorführen.

Eingebettet ist die Theatervorführung in eine Projektwoche an der IGS/HRS zum Thema „Achtung in der Schule“. Die didaktische Leiterin der Schule, Wiebke Koll, hat die Projekttage organisiert. Ausgehend von einer Ausstellung des Gemeinde- und Unfallverbandes, die zurzeit an der Schule gezeigt wird, wurde das Konzept noch vor den Osterferien umgesetzt. „Das Thema ist uns wichtig, da es alle Schüler betrifft“, merkt Schulleiter Robert Ringwelski an. So könnten noch alle 750 Schüler an der Projektwoche teilnehmen, denn gleich nach den Ferien würde ja die Prüfungsphase beginnen.

Alle Jahrgänge sind beteiligt und machen mit. „Sie arbeiten in Klassengemeinschaften“, sagt Wiebke Koll. Jede Lerngruppe würde unterschiedliche Schwerpunkte bei der Arbeit zum Thema setzen. In den fünften und sechsten Klassen lautete das Unterthema „Ich kann etwas tun“, während in den siebten und achten Klassen die Gewaltvorbeugung im Mittelpunkt stünde. Dem Thema Zivilcourage widmeten sich die Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen.

Die IGS/HRS verfügt nach Wiebke Krolls Worten über ein Präventionskonzept. Diese Projekttage würden zusätzlich stattfinden. Auch externe Partner machten mit. Die Polizei sei durch ihren Präventionsbeauftragten Jürgen Zimmer vertreten, und auch ein Braker Lehrer der Europäischen WingTsun-Organisation, dabei handelt es sich um chinesische Kampfkunst, würde mit den Schülern üben. Dabei geht es nicht um reine Selbstverteidigung, die Mädchen und Jungen lernen auch soziales Verhalten. Ziel sei es unter anderem, das Selbstwert der Schüler zu stärken und Achtung vor anderen Menschen zu vermitteln.

Es geht auch um Nachhaltigkeit. Und daher sind Robert Ringwelski und Wiebke Koll auch froh darüber, dass die Streitschlichter an der Schule wieder aktiviert werden konnten. Das sind Schülerinnen und Schüler, die eingreifen, wenn sich ihre Mitschüler in die Haare kriegen. 20 engagierte Freiwillige würden von der Sozialpädagogin Simone Rudy dazu ausgebildet, so Wiebke Koll.

Für Robert Ringwelski steht das Inhaltliche im Vordergrund. Wichtig ist ihm die Stärkung der Klassengemeinschaft: Wie in dem Theaterstück „Ansichtssache“ beispielsweise, in dem sich die Klasse schließlich von Mobby abkehrt und Paul in ihrer Mitte aufnimmt.

Video

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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