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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Glückliche Empfänger

06.10.2016

Kontakt zwischen der Zahnarztpraxis Uerlich und dem Kriseninterventionsteam (K.I.T.) Wesermarsch gibt es schon seit dem Umzug der Praxis nach Brake im Jahr 2009. Und die hat die ehrenamtlichen Helfer jetzt mit einer großzügigen Spende bedacht: Mit 5000 Euro kann der Verein, der sich um die Betreuung betroffener Menschen nach einem schweren Unglück oder Unfall kümmert, drei Mitarbeiter schulen lassen. Das Geld hatten Patienten bei einem Kabarett-Abend anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Praxis im Vorjahr sowie durch eine Internet-Bewertung der Praxis gespendet. Aufgestockt wurde es von Dr. Helmut Uerlich: „Wir freuen uns sehr, dass wir damit die Ausbildung von drei ehrenamtlichen Mitarbeitern ermöglichen können. Denn wir legen viel Wert auf Aus- und Weiterbildung.“ Die Arbeit von K.I.T. sei etwas, „dass die Gesellschaft nicht mehr auffängt“, begründete seine Ehefrau Ahlke Cornelius-Uerlich die Wahl des Empfängers. Nicht zuletzt seien es auch Erfahrungen aus dem eigenen Umfeld, die das Interesse für die Arbeit des Kriseninterventionsteams ausmachten, so die Praxismanagerin. Dass der Verein auf Spender angewiesen sei, machte K.I.T.-Gründer und Vereinsvorsitzender Thomas Wulf deutlich. So müsse man allein 550 Euro an laufenden Kosten monatlich aufbringen. Für die notwendigen Schulungen von Mitgliedern und Neueinsteigern müsse oft länger gespart werden.

Anlässlich des Tages der Zahngesundheit am 25. September hatte das Team der Jugendzahnpflege des Landkreises Wesermarsch alle Grund- und Förderschulen zur Teilnahme an einer Verlosungsaktion aufgerufen: „Gestaltet ein Plakat zum Thema ,Wassertrinken ist toll!‘“ lautete das Motto. Hintergrund war für die Prophylaxefachkräfte Andrea Dobbert-Jasper und Claudia Leppin-Richter die Tatsache, dass immer noch zu viele Kinder süße Getränke als Pausengetränk mit in die Schule nehmen. Süße Getränke machen jedoch noch durstiger – und durch den hohen Zuckerkonsum oft kribbelig und unaufmerksam. Wasser hingegen fördert Konzentration, Merk- und Leistungsfähigkeit – und ist ein prima Durstlöscher. Für die Aktion wurde das Thema zum Unterrichtsthema gemacht. Es wurde getuscht, gemalt, fotografiert, ausgeschnitten und geklebt. Natürlich wurde auch viel darüber nachgedacht und diskutiert, wofür Wasser eigentlich alles gut sei. Die Gewinnerklassen erhielten für alle Kinder der Schule tolle Trinkflaschen mit Schraubverschluss. Gewonnen haben: Die Klasse 1-2 der Schule am Siel, die Klasse E1 der Grundschule Moorriem, die Klasse 2 der Grundschule Lienen und die Klasse 4b der Grundschule Boitwarden.

Gürtelprüfungen im Kickboxen für die Farbgurte fanden bei der Sportakademie Sibel statt. Und alle Teilnehmer haben ihre Prüfungen bestanden – Lucie Fehner und Boris Span besonders gut. Prüfer waren die Schwarzgurtträger Markus Köhler, Horst Röben, Peter Karsch und Heidi Köpenick.

Die Bedürfnisse der Betroffenen im Blick zu behalten, ist für Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen wichtig. In Berlin traf sie sich mit Holger Knoop (ovales Bild), Geschäftsführer des CVJM-Sozialwerks Wesermarsch, zu einem Gespräch. Knoop hatte auf Einladung der Abgeordneten an dem Kongress „Politik für und mit Menschen mit Behinderungen“ teilgenommen. Grotelüschen versprach dem Geschäftsführer, sich nicht nur bei den Fachleuten in der CDU/CSU-Fraktion für die Belange der Betroffenen stark zu machen, sondern auch bei der zuständigen SPD-Ministerin. Aktuell wird im Bundestag das neue Bundesteilhabegesetz diskutiert. Mit ihm soll sich die Situation für Menschen mit Behinderung in Zukunft verbessern. Im Vorfeld hatten viele Verbände bereits Änderungswünsche zum Entwurf geäußert. Grotelüschen weiß auch aus zahlreichen Gesprächen mit Vertretern von Betroffenen in ihrem Wahlkreis, wo noch Sorgen bestehen. Jetzt muss das Thema im Bundestag weiter diskutiert werden.

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