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Die „Seute Deern“ wird abgewrackt
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Aktualisiert vor 21 Minuten.

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Die „Seute Deern“ wird abgewrackt

NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Förderunterricht nicht kürzen

19.10.2018

Großenmeer „Die Unterrichtsversorgung an den Grundschulen darf nicht weiter verschlechtert werden. Das werden wir auf keinen Fall hinnehmen und uns gegebenenfalls sofort an die Schulbehörde wenden.“ Zwei Mitglieder des Elternrates der Grundschule Großenmeer stehen vor dem Eingang zur Grundschule Großenmeer und machen sich berechtigte Sorgen um die Zukunft der Unterrichtsversorgung.

Nach dem derzeitigen Stand der Dinge steht eine erhebliche Reduzierung der sonderpädagogischen Grundversorgung an der Schule mit 60 Schülern und vier Klassen im Raum. Und danach soll die Zahl dieser Sonderbetreuung von acht auf zwei Wochenstunden zurückgefahren werden.

„Das kann doch wohl nicht wahr sein. Acht Wochenstunden mit einer Förderschullehrerin sind schon knapp bemessen. Und zwei Wochenstunden sind überhaupt nicht diskutabel und einfach nicht hinnehmbar“, sagen die Elternratsvertreter, die ihren Namen lieber nicht in der Zeitung lesen möchten.

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Sie weisen zudem darauf hin, dass in der Zeit von den Sommer- bis zu den Herbstferien zahlreiche Begutachtungen stattgefunden haben und die daraus resultierenden Erkenntnisse im Sinne einer vernünftigen Inklusion jetzt auch entsprechend weiter umgesetzt werden müssten.

„Die Rahmenbedingungen für eine erfolgversprechende Inklusion dürften nicht verschlechtert werden, das kann so nicht funktionieren“, betonen die beiden.

Die im Raum stehende angekündigte Reduzierung des sonderpädagogischen Unterrichts an der Grundschule Großenmeer wird angeblich mit einem starken Nord-Süd-Gefälle im Landkreis Wesermarsch begründet.

„Es heißt, dass es im Norden der Wesermarsch einen großen Bedarf an Förderstunden gebe. Aber das darf doch nicht auf dem Rücken unserer Kinder und der gesamten Schule ausgetragen werden“, fordern die Elternvertreter, die jetzt auf eine einvernehmliche Lösung hoffen.

Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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