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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Gruselige Gestalten auf der Pausenhallen-Bühne

26.10.2016
NWZonline.de NWZonline 2016-10-26T05:36:12Z 280 158

Gymnasium:
Gruselige Gestalten auf der Pausenhallen-Bühne

Lemwerder Bleichgesichtige Zombies, schaurige Monster oder Vampire scheinen die Gymnasiasten in Lemwerder besonders in ihren Bann zu ziehen. Auch bei der zweiten Auflage des englischen Theaterprojekts „InterAct“, bei dem Achtklässler eine Woche lang auf spielerische Weise ihre Englischkenntnisse intensivierten, bevölkerten viele gruselig aussehende Gestalten die Bühne.

Was die 54 Teenager dem Publikum in der gut gefüllten Pausenhalle präsentierten, war überaus respektabel: In nur einer Woche hatten die Klassen 8a und 8b mit ihren Englischlehrerinnen Hendrikje Groeneveld und Melanie Molthahn unter Anleitung von vier englischen Muttersprachlern ein Stück geschrieben, Rollen verteilt, Kostüme organisiert oder Texte gelernt – und das alles komplett auf Englisch. Und genauso wie im April waren auch die jetzigen Achtklässler begeistert dabei.

Aufgrund des starken Jahrgangs gab es mit Katie Dunbar und Lauren Hart aus England, dem Neuseeländer Adam Donald und der Australierin Jane O’Laughlin nicht nur doppelt so viele InterAct-Coaches, sondern auch zwei Zweiakter, bei denen in der Halbzeit alle Schauspieler getauscht wurden.

Bevor es mit der 8b zu einem Ausflug in den „Monsterwald“ ging, machte die 8a den Auftakt mit „Horrible Wedding“ (schreckliche Hochzeit), bei der Zaubertrank und Brautentführung für jede Menge Trubel sorgten. Der Ausflug endete mit einer Party und – optisch passend – der Darbietung von Michael Jackson’s berühmten „Thriller“.

„Es war sehr interessant, eine Woche nur englisch zu sprechen. So lernt man die Sprache viel besser“, war Johannas Fazit. Für die Schülerin der 8a, die als grün geschminkter Zombie auf der Bühne stand, gab es noch eine Extraportion Englisch, denn ihre Familie war Gastgeber von Jane O’Laughlin. Wie ihre drei Kolleginnen war die Anleiterin in einer der Schülerfamilien untergebracht.

Arne Warnken, neuer Schulleiter, würde das „InterAct-Projekt“ gern zu einem dauerhaften Angebot machen. Er war schwer beeindruckt von dem Eifer, mit dem die Schüler eine Woche lang acht Stunden täglich – obwohl viele nach dem Stundenplan oft eher Schluss gehabt hätten – ein komplettes englisches Theaterstück erarbeitet haben.

Um das Projekt für die Eltern erschwinglicher zu machen, hat der Förderverein das Projekt mit zehn Euro pro Schüler bezuschusst. Und auch für ein leckeres Büfett, mit dem die gelungenen Aufführungen im Anschluss gefeiert wurden, hatten die emsigen Fördervereinsmitglieder gesorgt.