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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

BILDUNG: Hauptschulen verlieren Schüler

30.11.2006

BRAKE Die Realschule Brake verliert bis 2012 etwa 100 Schüler und damit ihre Position als größte Schule im Landkreis. Zur größten Schule entwickelt sich die Realschule I in Nordenham.

von lore timme-hänsel BRAKE - Die Gymnasien sind die „Gewinner“ der Schulreform. Das wurde einmal mehr deutlich im Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport gestern Nachmittag im Kreishaus. Im Schuljahr 2005/06 wechselten 18,3 Prozent aller Schüler in der Wesermarsch nach der vierten Grundschulklasse auf eine Hauptschule, 38,6 Prozent auf eine Realschule und 43,1 Prozent auf ein Gymnasium. An einigen Beispielen zeigte der Fachdienst die Entwicklung der Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2011/2012 auf.

So werden die Schülerzahlen an der ab 2010 durchgängig einzügigen Hauptschule Butjadingen um 43 Prozent sinken. Die aktuelle Übergangsquote beträgt 20 Prozent. An der bereits ab 2008 einzügigen Hauptschule Abbehausen nimmt die Schülerzahl um 57 Prozent ab, die Übergangsquote ist hier mit 7,5 Prozent extrem klein.

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Noch dramatischer ist die Situation an der Hauptschule Berne. Die Schülerzahl geht um 59 Prozent zurück, die spätestens ab 2009 einzügige Schule werden nach der Prognose für 2012 nur noch 57 Schüler besuchen. Hier wird es bereits im nächsten Schuljahr zu kombinierten Klassen aus zwei Jahrgängen kommen, weil die Mindestschülerzahl für eine Klasse nicht mehr erreicht wird. Das gab es bislang nur an Grundschulen, seit diesem Schuljahr erstmals auch im Sekundarbereich I, nämlich an der Eschhofschule Lemwerder.

Besser ist die Situation an der Hauptschule Klippkanne. Die Schülerzahl geht bis 2012 um 33 Prozent zurück, die Schule wird durchgängig zweizügig geführt werden.

Die Situation an der Realschule Am Luisenhof in Nordenham: An der durchgängig zweizügigen Schule sinkt die Schülerzahl um 21 Prozent und liegt damit unter dem Durchschnitt. Die Realschule I in Nordenham wird sich dagegen zur größten Schule in der Wesermarsch entwickeln. An der durchgängig dreizügigen Schule steigt die Schülerzahl um 16 Prozent. Die Gründe dafür liegen aus Sicht der Kreisverwaltung in der hohen Übergangsquote von 48 Prozent und im großen Einzugsbereich. Die Realschule Brake, bislang größte Schule, wird dagegen bis 2012 etwa 100 Schüler verlieren.

„Wir werden Konsequenzen ziehen müssen“, war Jürgen Janssen (Grüne) klar. Das könne der Landkreis jedoch nicht allein, gefordert sei die Schulpolitik des Landes Niedersachsen. Der stellvertretende Landrat Hans Kemmeries kündigte an, dass die Kreisverwaltung bereits für das erste Quartal 2007 Entscheidungen vorbereitet.

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