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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Berufliches Gymnasium: Hin und weg von   Argentinien

18.11.2014

Brake Dass in Argentinien der Unterricht für die höheren Jahrgangsstufen erst am frühen Nachmittag beginnt, hat unbestreitbar seine Vorteile: Man muss nicht so früh aufstehen und kann abends noch bis in die Nacht beim Grillen zusammensitzen.

Dass ist jedoch nicht der Hauptgrund aus dem fünf Schülerinnen und ein Schüler des Beruflichen Gymnasiums Brake neuerdings restlos begeistert sind von dem südamerikanischen Land. Sie haben zusammen mit ihrer Lehrerin Ariane Gehl eine zweiwöchige Studienreise nach Argentinien unternommen. Und die Herzlichkeit, mit der sie dort empfangen und betreut wurden, wirkt nach – so sehr, dass sich die jungen Leute gut vorstellen können, nach dem Abi für ein Jahr nach Argentinien zu gehen.

Für Ariane Gehl, die am Beruflichen Gymnasium unter anderem Ökotrophologie unterrichtet, ist Argentinien so etwas wie die zweite Heimat. Ihre Begeisterung für das Land teilen nun auch Anna Böseler, Madleen Brunken, Aline Kallweit, Cindy Bürger, Patrick Bruns und Josepha Fette. In der Kleinstadt General Duheza in der argentinischen Provinz Córdoba haben sie zehn Tage lang in Gastfamilien gelebt, und die seien allesamt „supertoll“ gewesen, berichtet Aline Kallweit, die vor allem der große Zusammenhalt in den argentinischen Familien beeindruckte.

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Ariane Gehl hatte am BBZ ein Projekt über Soja geleitet. Argentinien ist weltweit einer der Hauptexporteure für Soja. Und Córdoba ist geprägt von Sojaöl-Raffinerien und Monokulturen. Also lag es nahe, die Provinz als Ziel für die Studienreise auszuwählen. Bereits im Vorfeld der Reise hatten die jungen Leute via Internet Kontakt zum Instituto 25 De Majo aufgenommen, einer Schule in General Duheza. Die hatte für ihre deutschen Gäste ein umfangreiches Programm ausgearbeitet. So besichtigten die Wesermärschler verschiedene Betriebe, diskutierten mit Agraringenieuren und Ernährungswissenschaftlern und besuchten eine landwirtschaftliche Berufsschule.

Neben diesen „fachlichen“ Aspekten stand der kulturelle Austausch im Vordergrund. Die Deutschen lernten viel über Argentinien und die Argentinier im Gegenzug viel über Deutschland – nicht zuletzt dank eines Shantychors, den Ariane Gehl und ihr Schülersextett spontan bildeten.

Die Wesermärschler stellten fest, dass die Argentinier begeistert von allem Europäischen sind – und alles über Deutschland in Erfahrung bringen möchten, wenn sie schon mal Deutsche zu Gast haben. „Wir mussten Fragen über Fragen beantworten“, erzählt Anna Böseler.

Zum Abschied gab es auf beiden Seiten Tränen. Doch es soll kein Abschied für immer gewesen sein. Die jungen Leute halten den Kontakt zu ihren neuen argentinischen Freunden – gegenseitige Besuche nicht ausgeschlossen. Und Ariane Gehl möchte eine feste Partnerschaft mit dem Instituto 25 De Majo etablieren. Um die Kosten für künftige Studienreisen für die Schülerinnen und Schüler möglichst gering zu halten, sucht sie allerdings noch Sponsoren.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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