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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Betreuung: In den Kindergärten wird‘s (zu) eng

25.02.2017

Stadland In allen sechs Stadlander Kindertagesstätten wird es eng – besonders in Rodenkirchen: Im Kindergarten Regenbogen an der Sportstraße wird es ab August für vermutlich 27 Kinder keinen Platz mehr geben. Möglicherweise muss die Gemeinde einen Container mieten.

Am Donnerstagabend befasste sich der Jugend- und Sozialausschuss des Rates mit den alarmierenden Zahlen. Angesichts der schlechten Haushaltslage forderte der Ausschuss einstimmig von der Verwaltung neue Zahlen und Lösungsvorschläge an.

 Rodenkirchen

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Nach dem jetzigen Stand liegen für Regenbogen zum 1. August 41 Neuanmeldungen vor, dazu kommen 6 Kinder auf der Warteliste. Für weitere 19 Kinder im Einzugsbereich haben die Eltern noch keine Ansprüche geltend gemacht; das könnte sich in den nächsten Monaten ändern. Zudem ist unklar, wie viele von den 39 Vorschulkindern tatsächlich an die Grundschule wechseln. 66 Kindern mit einem Anspruch stehen also höchstens 39 Abgänge gegenüber.

Vermutlich wird nur ein Container helfen. Eine Alternative wäre der Ausbau der Nachmittagsgruppe von 10 auf 25 Plätze – doch diese Betreuungszeit ist bei den Eltern wenig gefragt.

Ähnlich dramatisch sieht es in der Krippe Löwenzahn An den Buchen aus, wo nicht nur alle 30 Plätze belegt sind, sondern sogar noch 5 Ein- bis Dreijährige auf der Warteliste stehen. Im Sommer scheiden 16 Kinder aus, aber schon jetzt sind 19 angemeldet worden, was noch nicht alle Kinder mit einem Rechtsanspruch sind. Weil sich die Krippe zunehmender Nachfrage erfreut, erwartet die Gemeindeverwaltung weitere Anmeldungen.

Die 32 Plätze im Hort in der Grundschule Rodenkirchen werden im neuen Schuljahr 2017/18 nach den jetzigen Berechnungen voll belegt sein. Derzeit sind 11 Plätze frei, 13 Anmeldungen liegen vor. Die Gemeindeverwaltung rechnet damit, dass weitere hinzukommen.

 Kleinensiel

Noch unsicher ist die Entwicklung in der Kleinensieler Tagesstätte Firlefanz. Dort sind die 15 Plätze der Krippe derzeit voll belegt, aber 8 Kinder scheiden im Sommer aus. Bis jetzt liegen nur 2 Neuanmeldungen vor, dazu kommen 3 Kinder auf der Warteliste. In der Krippe droht also keine Überfüllung.

Anders sieht es im Kindergarten aus. Dort werden ebenfalls 8 Plätze – von insgesamt 25 – frei, aber es sind schon 8 Kinder neu angemeldet, die jetzt noch die Krippe besuchen. 1 Kind steht auf der Warteliste, 1 weiteres mit Rechtsanspruch ist noch nicht angemeldet. Im Kindergarten könnte es also eng werden.

Entspannt geht es nur in der Kleinensieler Nachmittagsgruppe zu, in der 6 der 20 Plätze unbelegt sind. Sie würde Eltern als Alternative angeboten.

 Seefeld

Im Seefelder Kindergarten Traumland sind 2 der 33 Plätze in der Regelgruppe und der Kleingruppe frei. Im Sommer werden voraussichtlich 10 weitere Plätze frei, denen bislang nur 6 Anmeldungen gegenüberstehen. Sollten aber auch die übrigen 7 Kinder im Einzugsbereich angemeldet werden, die einen Rechtsanspruch haben, wird es hier ebenfalls eng.

In der altersübergreifenden Nachmittagsgruppe sind derzeit 14 der 20 Plätze frei.

 Schwei

In der Schweier Einrichtung Lüttje Lüü an der Sportstraße könnten Krippe und Kindergarten an ihre Grenze stoßen. In den beiden integrativen Gruppen werden 13 der 36 Plätze werden voraussichtlich frei. Für das nächste Kindergartenjahr liegen 11 Anmeldungen vor, dazu kommen 2 Kinder auf der Warteliste. Weitere 2 Kinder, die im Einzugsgebiet wohnen, sind aber noch nicht angemeldet worden.

In der Krippe, deren 15 Plätze voll belegt sind, sieht es ähnlich aus: 6 Kinder verlassen sie im Sommer, 5 neue sind schon angemeldet, 1 steht auf der Warteliste. In der altersübergreifenden Nachmittagsgruppe ist 1 von 18 Plätzen frei. Im Hort in der Schweier Schule sind sogar 10 der 20 Plätze nicht belegt; für nächstes Kinderjahr liegen 3 Anmeldungen vor, Abmeldungen sind noch nicht bekannt.

 Tagesmütter

Tagesmütter können die Überkapazitäten nicht abbauen, teilte Katja Kohnert vom Familien- und Kinderservicebüro mit. Denn die 5 in Stadland aktiven Tagespflegepersonen sind restlos ausgebucht.

 uRSACHEN

Ursachen der Entwicklung sind steigende Geburtenzahlen, der Zuzug von Flüchtlingsfamilien mit kleinen Kindern, die stärkere Inanspruchnahme der Betreuung und die Umwandlung von Kindergarten- in Krippenplätzen, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Günter Busch. Derzeit sind noch 42 der insgesamt 381 Plätze frei – vor allem in Nachmittagsgruppen und den beiden Horten.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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