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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Unialltag In Den Niederlanden: Darum studieren Nordenhamer gern in Groningen

04.11.2015

Nordenham /Groningen Wohin geht es nach dem Abitur? Neben der gut durchdachten Auswahl des zukünftigen Studiengangs stellt sich jeder angehende Akademiker diese Frage. Für viele Nordenhamer ist die Studentenstadt Groningen im niederländischen Norden zum Anlaufpunkt und zur zweiten Heimat geworden.

Groningen ist etwa 160 Kilometer von Nordenham entfernt und mit dem Auto über Leer in knapp zwei Stunden zu erreichen. Zudem gibt es Bus- und Zugverbindungen über Oldenburg.

Die Stadt Groningen befindet sich im Norden der Niederlande in der gleichnamigen Provinz und hat rund 190 000 Einwohner, davon sind etwa 50 000 Studenten.

Informationen im Internet gibt es über die Rijksuniversiteit Groningen (RUG) und die Hanze University of Applied Sciences unter folgenden Adressen:

    www.rug.nl

    www.hanze.nl

Dabei scheint es auf den ersten Blick nicht üblich, die Möglichkeit eines Studiums in Deutschland auszuschlagen und somit eine Komfortzone zu verlassen, in der mit der gewohnten Sprache und den bekannten Alltagsabläufen vieles leichter fällt.

Über die Gründe für ihren Umzug nach Groningen sagt zum Beispiel Kea Kimmel, die in diesem Jahr das Studium des „International Business and Management“ begonnen hat, dass sie sich im Vorfeld des Studiums über das Angebot der Hanze University of Applied Sciences (UAS) informiert hat und besonders von der projektorientierten Unterrichtsgestaltung und der Möglichkeit, die Vorzüge eines Auslandssemesters zu nutzen, angetan war.

Viele Partner-Unis

Die Hanze UAS bietet ihren Studenten die Chance, eines der sechs beziehungsweise acht Semester an einer der vielen Partner-Universitäten zu absolvieren, die sich über die ganze Welt verteilen.

Die internationale Ausrichtung begeistert auch Tore Schultze, der einige Unterschiede in der Infrastruktur der niederländischen Provinzhauptstadt im Vergleich zu seiner Heimatstadt Nordenham festgestellt hat. „Man gewöhnt sich aber schnell an die Umstellungen“, sagt er.

Den Nordenhamer Studenten gefallen die lockeren Umgangsformen der Einheimischen in Groningen und deren Einstellung gegenüber Fremden. Dabei haben sie fast ausschließlich positive Erfahrungen gemacht. „Alles wird hier sehr entspannt gesehen“, sagt Kea Kimmel.

Niklas Hinrichs (21), der genau wie Jane Gerdes (21), Kea Kimmel (18), Tore Schultze (21) und Hannes Hartfil (21) im ersten Semester studiert, hatte an der Hanze UAS von Beginn an das Gefühl, sehr gut begleitet zu werden und „ein Teil der Hanze-Familie zu sein“. Diesen Eindruck hat auch Alexander Cebulski (21) gewonnen, der sich im zweiten Jahr des Studiengangs „International Business and Management“ befindet. Aufgrund seines schon länger andauernden Aufenthalts in Groningen kann er bei der Beschreibung seiner neuen Heimat und deren Einwohner etwas genauer urteilen und gerät dabei nahezu ins Schwärmen: „Man lernt auf Anhieb unglaublich viele neue und vor allem nette Leute kennen.“

Alexander Cebulski hebt hervor, dass sich die Hanze University sowie die Rijksuniversiteit Groningen (RUG) auch alle Mühe geben, den Neuankömmlingen den Einstieg so leicht und angenehm wie möglich zu machen. Er bezieht sich dabei in erster Linie auf das breitgefächerte und unterhaltsame Programm der Universitäten zur Einführungswoche, der sogenannten „KEI-Week“.

Freundlicher Empfang

Jane Gerdes ist – wie auch die meisten anderen Nordenhamer Studenten in Groningen – durch die sehr positiven Erzählungen eines Freundes auf die Möglichkeit aufmerksam geworden, in den Niederlanden zu studieren. Sie studiert Psychologie an der Rijksuniversiteit Groningen und schlägt damit einen etwas anderen Weg ein als die restlichen Nordenhamer.

Auch Jane Gerdes ist bisher sehr froh, diesen Schritt getan zu haben. Das liege sowohl am großartigen kulturellen und akademischen Angebot der Stadt als auch an der Tatsache, dass Groningen im Flächenmaß verhältnismäßig klein ist und daher „fast alles total schnell zu erreichen ist“. Dass die Bewohner sehr herzlich und gastfreundlich sind, ist auch ihr aufgefallen.

Von der Rijksuniversiteit kann Jane Gerdes ebenfalls nur Gutes berichten, wobei sie den Aufbau und die Organisation des Studiums besonders hervorhebt.

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