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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

BILDUNG: Jäger laden zum Unterricht im Grünen

08.06.2006

BERNE Die Natur stand gestern auf dem Stundenplan der Berner Schüler. Sechs Jäger informierten über Bäume, Blumen und Tiere.

von Hauke Fooken BERNE - „Was ist das denn für ein Baum?“ Hans-Martin Wöbken, Jäger und Heger, fühlte gestern Vormittag Viertklässlern der Berner Comenius-Schule auf den Zahn. „Eine Kiefer“, behauptete ein Schüler, offensichtlich kein Freund der Bäume, schließlich hatte Wöbken auf eine Esche und nicht auf einen Nadelbaum gezeigt. „Aber wir sind ja hier, um etwas zu lernen und das kann man in der Natur besonders gut“, meinte der Waidmann.

Zusammen mit sechs Mitgliedern des Hegerings Stedingen erkundeten rund 40 Schülerinnen und Schüler der Klassen 4a und 4b das Landschaftsschutzgebiet Warflether Sand, nahe der Hegemann-Roland-Werft gelegen. Wie es sich für so einen Ausflug gehört, hatten die Kinder Gummistiefel, Ferngläser, Fotoapparate und Rucksäcke dabei. Nicht zu vergessen Stifte und Schreibblöcke, denn schließlich sollte über das Gehörte und Gesehene ein Bericht verfasst werden.

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„Wir arbeiten seit rund einem Jahr eng mit dem Hegering zusammen. Die Kinder sollen von den Jägern etwas über die heimische Tier- und Pflanzenwelt erfahren“, erläuterten Klassenlehrerin Birgit Duwe und Klassenlehrer Christian Fels die Ziele des Unterrichts in der Natur.

Den Jägern macht die Arbeit mit den Kindern viel Spaß: „Wir freuen uns, unser Wissen weitergeben zu können“, meinte Hegeringsleiter Karl-Bernd Böse. Mit von der Partie war auch Kreisjägermeister Hans-Gerd Conze-Wichmann, der den Kindern zu Beginn der Exkursion ein paar Fundstücke – den Schädel eines Rehbocks, Fasanen- und Krähenfedern sowie verschiedene Eier – zeigte. Große Aufmerksamkeit zogen aber auch die beiden Jagdhunde von Böse auf sich, die die Schüler auf ihrem Gang über den Warflether Sand begleiteten – angeleint, versteht sich. Denn: „Vom 1. April bis zum 15. Juli dauert die Brut- und Setzzeit. Dann dürfen die Hunde nicht frei herum laufen, weil sie sonst Gelege zerstören oder Jungtiere verscheuchen können“, so Böse.

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