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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

In Brake ermittelt jetzt die Schulbehörde

02.06.2015

Brake /Hannover Die Integrierte Gesamtschule (IGS) ist in den Fokus der Landesschulbehörde gerückt. Sieben Eltern hatten sich mit einem Brief an Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) gewandt. Ihre Kinder seien Opfer von Gewalt und Mobbing geworden. So wie der Sohn von Julia Pfluger, dem ein Mitschüler ein Geodreieck ins Auge geworfen hatte (die NWZ  berichtete exklusiv). Nun hat das Ministerium die Landesschulbehörde beauftragt nachzuschauen, was an der IGS wirklich los ist. Auch Schulleiter Robert Ringwelski werde „in die Klärung eingebunden“, teilt eine Sprecherin von Heiligenstadt auf NWZ -Anfrage mit. Ringwelski habe sich nicht angemessen um die Anliegen der Eltern gekümmert, hatten diese der Ministerin mitgeteilt. Der Schulleiter habe die Fälle als bedauerliche Einzelfälle herabzuspielen versucht und sich klärenden Gesprächen immer wieder entzogen.

Auf NWZ -Nachfrage hatte Ringwelski jüngst dementiert, dass es ein Gewaltproblem an der Schule gebe. Die letzte Schlägerei sei schon fünf Jahre her. Schüler, die anonym bleiben wollen, haben sich jetzt bei der NWZ  gemeldet und ein anderes Bild von der Schule gezeichnet. Gewalt und Mobbing seien an der Tagesordnung und keinesfalls die Ausnahme. Die Landesschulbehörde wird der IGS jetzt „ein entsprechendes Beratungsangebot zum Thema Gewalt und Mobbing unterbreiten“, teilt eine Ministeriumssprecherin mit. Die Behörde habe eine Vielzahl von Maßnahmen entwickelt.

„Wir nehmen diese Thematik sehr ernst, denn ein gewaltfreies Schulklima ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für gute Schule“, teilte Ministerin Frauke Heiligenstadt mit. Schule dürfe kein Platz sein, der Angst macht. „Kinder und Jugendliche müssen gerne und ohne Angst zur Schule gehen können. Dafür mache ich mich stark“, so Heiligenstadt.

Der Braker Thomas Klaus, einer der Unterzeichner des Eltern-Briefs, schöpft jetzt neue Hoffnung. „Die Ministerin hat schnell reagiert und sich für unser Engagement bedankt“, sagt er. Er hofft, dass nun alle Vorfälle aufgeklärt werden.

Tobias Schwerdtfeger Leitung / Regionalredaktion
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