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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Bildung: Kein Anlass für Schulschließung

27.05.2010

STOLLHAMM Nachdem sie mehrfach vergeblich um die Erarbeitung eine gemeinsamen Konzeptes gebeten hatten, empfinden die Mitglieder der Initiative Familienfreundliches Stollhamm die jetzige Empfehlung der Butjadinger Gemeindeverwaltung hinsichtlich der Zukunftsgestaltung der Grundschulen als einen Schlag ins Gesicht. Zudem seien die Sachargumente nur einseitig dargestellt worden. Die daraus gefolgerte „ausklingende Grundschule Stollhamm“ sei auch nicht die einzige Alternative für die Lösung des Problems der gesunkenen Geburtenzahlen.

Das machten die Initiative-Mitglieder Dorit Gerdes, Uta Meiners, Sabine Rohde, Rita Linneweber, Dr. Werner Wodrich und Pastor Joachim Tönjes deutlich. So lange die Zahl der einzuschulenden Kinder in Butjadingen die Bildung von zwei Klassen erfordere, und das sei bis mindestens 2015 der Fall, gebe es keinen Anlass für eine Schulschließung. Somit könnten auch bei der Bildung einer gemeinsamen Grundschule die Standorte in Burhave und in Stollhamm erhalten bleiben.

Die Mitglieder der Stollhammer Initiative sind verärgert. So könne man nicht mit den Bürgern umgehen, denn wir haben darum gebeten, eingebunden zu werden, sagte Uta Meiners. In der Schulausschuss-Sitzung im März habe es auf Nachfrage geheißen, dass es derzeit keinen Handlungsbedarf gebe, und auch Bürgermeister Rolf Blumenberg habe vor zwei Monaten gemahnt, keine schlafenden Hunde zu wecken, berichtete Dorit Gerdes.

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Keine Fronten aufbauen

„Wir wollen keine Fronten zwischen den Dörfern aufbauen, sondern ein gemeinsames Konzept für die Zukunft der Grundschulen in Butjadingen“, machte Werner Wodrich deutlich. Dafür müssten aber alle Alternativen ergebnisoffen diskutiert werden. Dies sei aber offensichtlich gar nicht geschehen.

Auf die von der Gemeindeverwaltung vorgelegten Geburtenzahlen eingehend, wies Uta Meiners darauf hin, dass Stollhamm der „Jungbrunnen“ der Gemeinde Butjadingen sei. Die Geburtenrate in Stollhamm liege um 20 Prozent über der Geburtenrate in den anderen Butjenter Altgemeinden.

Eine Lösung des Problems der sinkenden Einschulungszahlen aufgrund des Geburtenrückgänge sehen die Stollhammer in eine flexiblere Handhabung der Schuleinzugsgrenzen. Insbesondere die Eltern, die es möchten, sollte man die Möglichkeit geben, dass ihr Kind die Stollhammer Grundschule besuchen. Dies würde auch zu kleineren Klassen in Burhave führen, was von den Eltern gewünscht wird.

Pastor Joachim Tönjes wies darauf hin, dass man sich seit 2008, seit der Gründung der Initiative Familienfreundliches Stollhamm, Gedanken um die künftige Gestaltung des Dorfes mache. Stollhamms Stärke sei ein aktives und intaktes Dorfleben, deren Eckpfeiler neben den Vereinen die Kirche, der Kindergarten und die Schule seien. Deren Schließung würde einige Lücken in das Dorfleben reißen und letztlich den Ort ausbluten lassen, weil Stollhamm dann für junge Familien nicht mehr attraktiv sei.

Beschlussvorlage ablehnen

Die Initiative Familienfreundliches Stollhamm will alles unternehmen, damit die Beschlussvorlage der Gemeindeverwaltung hinsichtlich der Zukunftsgestaltung der Grundschulen im Gemeinderat abgelehnt wird. Ohnehin gebe es keinen Anlass, dieses Thema jetzt übers Knie zu brechen.

erwartet die Initiative Familienfreundliches Stollhamm beim Informationsabend, zu dem die Gemeinde Butjadingen für diesen Donnerstag um 19 Uhr ins ehemalige Huus an’n Siel einlädt. Dort wird die Gemeindeverwaltung ihre Empfehlung für die Zusammenlegung der Butjadingen Grundschulen erläutern und begründen.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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