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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Kinder bringen Eltern die Wunder der Natur näher

29.05.2013

Berne Eine Woche lang beschäftigten sich die Grundschüler der Comenius-Schule mit der heimischen Natur. Bevor es los ging, hatten die Kinder dabei die Wahl zwischen zwölf spannenden, klassenübergreifenden Projekten. Was sie dabei alles erarbeiteten, wurde am Freitag im Rahmen eines großen Schulfestes Angehörigen und Freunden vorgestellt.

In jedem Klassenraum gab es für die Besucher dabei etwas zu entdecken. Mit Fühlkästen zum Hineingreifen, Holzstörchen und Interessantem zu Blumen, Bäumen, Füchsen oder Fledermäusen war man „der Natur auf der Spur“.

„Schuhe aus“, hieß es in der Aula. Aber nicht etwa, um zu gucken, ob die Füße sauber und die Socken heile waren, sondern um sich barfuß und blind durch eine Reihe von Wannen geleiten zu lassen. Rindenmulch, Moos, Heu, Stroh, Sand, Äste oder Wasser gehörten zu den Dingen, die die Teilnehmer dabei mit der Fußsohle ertasten mussten. „Gar nicht so einfach“, wie Rektorin Isabell Meyer bei einem Versuch feststellte. „Kleine Kunstwerke aus der Natur“ hieß der Kurs von Lehrerin Maria Abeln, bei dem die Kinder nicht nur den „Fühlpfad“ errichteten, sondern auch ein „Duftkabinett“ bereithielten, um den Geruchssinn zu testen. Aus Naturmaterialien hatte die Schüler außerdem Blumenmandalas oder Faltgeister für eine bunte Ausstellung gebastelt.

Mit einem Ausflug ins Reiherholz begann die Projektwoche für fünf der Klassen, erzählte Maria Abeln. Im Wald wurden nicht nur Spiele wie etwa „Tannenzapfenboßeln“ gespielt, sondern auch viele Dinge gesammelt, mit denen man sich anschließend in den Gruppen beschäftigte.

Erstklässler Philip gehörte zu den Vogelbeobachtern, die zwecks ihrer „Forschungen“ auf die Schlüter Wiesen fuhren. 32 verschiedene Vogelarten, vom Mäusebussard bis zum Schwan, entdeckten die Kinder dort. Dass es eine derartige Artenvielfalt gibt, beeindruckte beim Rundgang durch die Schule auch viele Eltern.

Statt in den Wald oder auf die Wiesen ging es beim Kurs „Kräuterhexe und Marmeladengulasch“ in den benachbarten Kleingartenverein „Blüh auf“, wo sie der Vorsitzende Herbert Koller erwartete. Es wurden Kräuter gesammelt und Salat aus Sauerampfer oder Giersch gemacht. In der Aula verkauften die kleinen Köche selbst hergestelltes Kräuteröl. Schon nach kurzer Zeit waren alle 60 Gläser vergriffen. Fast genauso gut kam auch das Kochbuch mit den Lieblingsrezepten an, die Johanna alle fein säuberlich aufgeschrieben hatte, wie Lehrerin Kerstin Adams die gute Handschrift der Schülerin lobte.

Der Förderverein hatte mit einem großen Salatbuffet, Bratwürsten, Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt.

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