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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Bildungskonzept: Kindern eine Brücke bauen

18.11.2011

BRAKE Der Wechsel von der Tageseinrichtung in die Grundschule ist für ein Kind ein bedeutender Einschnitt. Denn die Bildungsziele in der Kindertagesstätte, die stärker auf Spielen und Ausprobieren ausgelegt sind, entsprechen nicht den schulischen Anforderungen, wo der Leistungsgedanke eine stärkere Rolle spielt. Damit Kindern der Übergang von der einen in die andere Einrichtung besser gelingt, wurde vom Land Niedersachsen im Jahr 2007 das Projekt Brückenjahr gestartet. Vier Jahre lang haben daraufhin in der Wesermarsch – aufgeteilt in jeweils zwei Projektjahre – Kindergärten und Grundschulen zusammen gearbeitet. Daraus ist ein regionales Erziehungs- und Bildungskonzept entstanden, das am Donnerstag im Kreishaus vorgestellt wurde.

Die Erzieherinnen und Lehrererinnen, die dieses Konzept auf der Basis der Projekterfahrungen in den vergangenen zwölf Monaten erarbeitet haben, setzen dabei durchweg auf Praxistauglichkeit. Sie geben konkrete Beispiele für gemeinsame Projekte (angefangen von Arbeitsgemeinschaften bis hin zu gemeinsamen Bastel- oder Sportstunden), erläutern den großen Stellenwert der begleitenden Elternarbeit und informieren darüber, wie Erzieherinnen und Lehrerinnen über Besprechungen und Fortbildungen ihr gemeinsames Ziel einer aufeinander abgestimmten Erziehungs- und Bildungsarbeit erreichen.

„Alle Anstrengungen sind darauf ausgerichtet, das Kind als Individuum, aber auch als Teil der Gesellschaft zu bilden und begleiten“, sagte Regina Hartmann vom Beratungsteam Brückenjahr, das in den vergangenen Jahren den Projektteilnehmern mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat – und mindestens bis zum Ende dieses Schuljahres auch noch zur Seite stehen wird.

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Denn das Modellprojekt „Brückenjahr“, das vom Land durch Mehrstunden gefördert wurde, ist in diesem Jahr ausgelaufen. Nun liegt es ausschließlich am Engagement interessierter Erzieherinnen und Lehrern, das regionale Konzept umzusetzen, sagte Regina Hartmann. Sie sei aber zuversichtlich, dass dies auch geschehen werde. „Das Brückenjahr ist insgesamt in den Köpfen positiv angekommen“, betonte Hartmann.

Gisela Bier-Wißmann von der Landesschulbehörde lobte besonders das Engagement des Brückenteams. Nun sei es wichtig, dass sich diese Motivation auch auf andere Kindertagesstätten und Grundschulen in der Wesermarsch übertrage.

Wie wichtig ein gutes Bildungsangebot für die weitere Entwicklung von Kindern ist, machte der stellvertretende Landrat Dieter Kohlmann in seinem Grußwort deutlich: „In den ersten Jahren lernt ein Kind am meisten und am schnellsten.“

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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