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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Kindergarten: Kleine Forscher ergründen Seifenwasser

27.02.2013

Schwei Blubbern macht Spaß, und deshalb pusten die Grundschüler Pia und Matis in die Strohhalme, was ihre Lungen hergeben. Auf dem Seifenwasser im Glas bilden sich Bläschen. Sie werden größer und größer, bis das Glas unter dem glitzernden Schaumberg nicht mehr zu erahnen ist. So schön kann die Arbeit eines Forschers sein!

Dabei lernen die zwölf Kinder aus der Eingangsstufe der Grundschule Schwei an diesem Dienstagvormittag das Forschen erst. Sie sind wie Studenten. Ihre Professoren sind Vorschulkinder aus der integrativen Kindertagesstätte Lüttje Lüü. Damit sie mit ihrer Premiere zum Thema „Element Wasser“ nicht grandios baden gehen, haben sie vorsichtshalber am Montag mit den kleineren Kindern aus ihrem Kindergarten geübt.

Fünf Tische

Zum ersten Mal veranstaltet die Kindertagesstätte einen Forschertag. In der alten Turnhalle sind fünf Forschertische aufgebaut, an denen jeweils zwei Vorschüler die Grundschüler einweisen. Die Erzieherinnen Miriam Mogwitz, Britta Wiechmann und Ilona Fuhrken sowie die Praktikantinnen Lisa Melius und Sandra Lojewski stärken ihnen den Rücken. Die Schüler sind in Begleitung ihrer Lehrerin Grietje Barr gekommen.

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In einigen Tagen werden die anderen Kinder der Eingangsstufe kommen, damit auch sie den Forschertag erleben können. Seit dem vergangenen Jahr arbeitet der Schweier Kindergarten daran, vom Bundesbildungsministerium in Berlin als „Haus der kleinen Forscher“ anerkannt zu werden. Für diesen Titel gibt es zwar kein Geld, aber die Kindergartenleiterin Heike Woltmann-Mehrens und ihre Kolleginnen versprechen sich davon eine stärkere Profilierung. Das kann nur gut sein, wenn es immer weniger Kinder gibt.

Spaß im Vordergrund

Für die Kindergarten-Kinder von den Krippen- bis zu den Hort-Kindern ist das alles nicht neu: Sie experimentieren regelmäßig in ihrem Forscherlabor. „Unser Ziel ist es, bei den Jungen und Mädchen schon früh das Interesse an Naturwissenschaften zu wecken“, erläutert Heike Woltmann-Mehrens. „Wer schon als Kind Spaß an Experimenten hatte, wird daran auch später interessierter sein.“

Selbstverständlich werden die Kinder keine Wissenschaftler, im Vordergrund steht der Spaß. So können sie auch Spannendes entdecken, ohne den wissenschaftlichen Hintergrund zu kennen.

Im vergangenen Jahr nahmen sie das Element Luft durch. Beim Forschertag erfuhren sie, warum Kork schwimmt und Steine untergehen, dass sich Zucker in warmem Wasser leichter auflöst als in kaltem und das Schwarz aus vielen Farben besteht, was die Kinder erkennen, wenn sie es auf Kaffeefiltern in Wasser lösen.


Weitere Bilder finden Sie unter   www.nwzonline.de/fotos-wesermarsch 
NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/wesermarsch 
Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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