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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Komitee plant weiteren Besuch

05.02.2014

Berne „Vor zwei Jahren dachten wir, dass der Verein ,Komitee Kinder aus Tschernobyl’ vor der Auflösung stehen würde“, erinnert sich dessen Vorsitzende Ursula Clasen an die Zeit, in der der Verein finanziell am Ende war und darüber nachgedacht wurde, ihn aufzulösen. Es schien, als sollte der 20. Besuch einer Gruppe aus der Ukraine im Jahr 2012 der letzte gewesen sein. Aber dann nahmen vier Gymnasiallehrer das Komitee in die Pflicht: Günter Sehle (Brake), Klaus Grassau (Berne), Joachim Hähndel (Oldenburg) und Ulrich Kordes (Rodenkirchen) gingen am Braker Gymnasium im Sommer 2012 gemeinsam in die Pension. Statt Geschenken zum Abschied wünschten sie sich Geld für das „Komitee Kinder für Tschernobyl“ von den Kollegen. 1400 Euro kamen zusammen; den Betrag stockten die vier Pensionäre damals um die gleiche Summe auf. „Damit waren wir in die Pflicht genommen und konnten uns an die Planung eines neuen Aufenthaltes machen“, sagt Ursula Clausen auf Nachfrage der NWZ . Für die Jahre 2013 und 2014 reicht das Geld aber noch nicht. „2015 wird der nächste Besuch von Kindern aus Tschernobyl stattfinden“, verspricht sie. Auch die Beiträge der Mitglieder werden in die Finanzierung dieses Aufenthaltes fließen. Darüber hinaus hoffen die Verantwortlichen, dass noch die ein oder andere Spende dafür sorgen wird, dass den Kindern ein abwechslungsreicher Aufenthalt geboten werden kann.

Der Verein „Komitee Kinder aus Tschernobyl“ wurde 1991, fünf Jahre nach der Reaktorkatastrophe in der Ukraine, gegründet. Mit Ausnahme der Jahre 2009, 2011, 2013 und 2014 kamen jedes Jahr Kinder aus der Region Tschernobyl, um sich in der Wesermarsch zu erholen.

Weitere Infos gibt Ursula Clasen (Telefon   04406/6131).

Fried-Michael Carl Berne/Lemwerder / Redaktion Elsfleth
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