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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Lehrer: „Landesregierung hält Versprechen nicht“

04.11.2014

Wesermarsch Die Landesregierung hat nicht gehalten, was sie den Lehrern versprochen hatte. Das kritisierte der Kreisvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW) Heiko Pannemann bei der jüngsten Mitgliederversammlung im Gasthaus Kiek mol rin.

Die Altersteilzeit sei nicht wieder eingeführt worden, und die Ersatzmodelle seien äußerst fragwürdig. Pannemann beklagte zudem, dass gerade in der nördlichen Wesermarsch die Personalbesetzung „dramatisch“ sei, da die jungen Kollegen in die Zentren wie etwa Oldenburg strebten. Er forderte von der Politik, Anreize zu schaffen, damit sie Lust auf das „platte Land“ haben.

Jetzt 340 Mitglieder

Auch in der GEW Wesermarsch gebe es viele neue junge Kollegen, die allerdings nicht bereit seien, eine längerfristige Verbandsarbeit zu leisten. Insgesamt sei die Mitgliederzahl im vergangenen Jahr leicht gewachsen auf jetzt 340 Mitglieder.

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Das Thema Inklusion beschäftigt die Pädagogen momentan sehr. Grundsätzlich sei die Inklusion eine sinnvolle Sache, habe aber einen hohen Anspruch und bereite Schwierigkeiten bei der Umsetzung. „So wie es im Land Niedersachsen umgesetzt wird, ist es schwierig“, sagte Heiko Pannemann. Aus diesem Grund habe der Kreisverband einen Anforderungskatalog erarbeitet, in dem die grundsätzlichen strukturellen Schwierigkeiten bei der Umsetzung sichtbar werden sollen.

Mehr Doppelbesetzungen

Der Antrag wurde der Versammlung vorgelegt und einstimmig angenommen. Es sollen mehr Förderstunden für die Förderschullehrkräfte und mehr Doppelbestzungen eingerichtet werden. „Wir können uns keine Förderschulkräfte schnitzen. Es fehlen etliche“, sagte Pannemann. Insgesamt seien zu wenig Lehrkräfte mit zu wenig Stunden vorhanden.

Der Antrag sieht auch mehr Schulassistenten statt Schulbegleiter vor, die unbedingt als Landesbedienstete angestellt sein sollten. Dies gilt auch für die Sozialpädagogen und die Schulsozialarbeiter. Die Klassengröße müsse in allen Schulformen gesenkt und die Räume den neuen Anforderungen angepasst werden. Heiko Pannemann hoffte dabei auf die Unterstützung und Zusammenarbeit von Landesbehörde, Landkreis, Schulträger, Sozialamt und Jugendträger.

Zudem ehrte der Vorsitzende langjährige Mitglieder. Im vergangenen Jahr waren fünf Pädagogen 25 und 40 Jahre sowie vier Pädagogen sogar seit 50 Jahren Mitglied der GEW. Anwesend waren Almut Janßen und Heike Schalt (beide 25 Jahre), Hannelore Fischer-Voigt, Marlis Schneidewind, Helge Stinka und Heiner Zimmer (alle 40 Jahre) sowie Thea Schindowski (50 Jahre).

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