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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Im Dienst der jüngsten Bürger

04.09.2018

Lemwerder Elf neuen Tagesmüttern aus Lemwerder, Berne, Elsfleth, Brake und Oldenburg konnten im Rathaus Lemwerder ihre Bundeszertifikate überreicht werden. Von April bis Juni hatten die Frauen an einem gemeinsamen von der evangelischen Erwachsenenbildung Ammerland, den Familien- und Kinderservicebüros (FUKS) und vom Landkreis organisierten Kursus teilgenommen. In 170 Stunden wurden sie dabei theoretisch und praktisch auf diese Aufgabe vorbereitet.

„Die Eltern können Vertrauen haben, da alle das nötige Know-how erworben haben“, lobte Stefanie Vollbrecht von der Erwachsenenbildung die großen Sprünge, die die Teilnehmerinnen während dieser Zeit gemacht haben. Sie dankte besonders für die Unterstützung, die es seitens der Gemeinden beim Ausbau qualifizierter Betreuung gibt.

„Sie werden erwartet“, freute sich auch Peter Büsching-Czerny, der den Landkreis in der Betreuung von Null- bis Dreijährigen auf einem guten Weg sieht. Vom Kreisjugendpfleger gab es neben den Glückwünschen einen Ordner, in dem für Annette Beyrodt, Sabine Paczkowski, Franziska Warner, Michelle Schaffner, Annie Waagener, Heike Woltmann-Mehrens, Mandy Mikesa, Sandra Kuntzmann, Anja Blome, Harbiye Kalach und Birgit von Seggern alles Gelernte nachlesbar ist. Ihre Arbeit werde gebraucht und solle künftig eine vollwertige Alternative in der Betreuung von Kindern sein.

Die Theorie war nicht einfach und die Praxis werde es sicher auch nicht sein, zeigte sich Lemwerders Bürgermeisterin Regina Neuke froh, mit vier neuen Tagesmüttern in ihrer Gemeinde noch besser bei der Kleinkinderbetreuung aufgestellt zu sein.

Ebenfalls vier neue Tagesmütter werden in der Gemeinde Berne ihren Dienst anbieten. Annette Beyrodt ist eine von ihnen. Dass sie gut mit Kindern zurechtkommt, beweist sie seit langem als engagierte Gruppenleiterin beim Mädchen- und Kinderturnen, alles ehrenamtlich. Doch irgendwann müsse man auch mal an sich denken, so ihre Motivation, mit dem Spaß an der Sache etwas Geld zu verdienen. Sie wird zu dem Team gehören, das in der am Glüsinger Hellmer geplanten Kindertagespflegeeinrichtung die jüngsten Berner betreuen soll.

Die Gemeinde Berne sei dabei, ein geeignetes Gebäude vorzubereiten. Man hoffe auf die Eröffnung im Herbst, stellte Bürgermeister Hartmut Schierenstedt in Aussicht.

Ein Teil der Teilnahmegebühr von 200 Euro wird den Absolventinnen erstattet, wenn sie ihre Dienste in der Kinderbetreuung tatsächlich anbieten. Die Abrechnung mit den Eltern erfolgt über den Landkreis, der bei mehr als 450 Euro pro Monat auch die Kosten der Unfallversicherung und jeweils die Hälfte der Kranken- und Rentenversicherung übernimmt, erklärte Kreisjugendpfleger Peter Büsching-Czerny.

Künftig wird der Kindertagespflegekursus fast doppelt so viele Stunden umfassen, hieß es. Vermittelt wird die Betreuung von den Gemeinden, vom Landkreis oder den FUKS-Büros.

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