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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Betreuung in Lemwerder: Hort und Schule sollen zusammenarbeiten

12.12.2020

Lemwerder Mehrheitlich hat sich der Gemeinderat in Lemwerder am Donnerstagabend für das Modell Offene Ganztagsschule mit kooperativem Hort ausgesprochen. Mehr als zwei Stunden dauerte die Sitzung in der Ernst-Rodiek-Halle. Darin hatten auch die Einwohner, also Eltern, Hortmitarbeiter und Schulvertreter, ausgiebig Gelegenheit, ihren Standpunkt darzustellen und Fragen an die Fraktionen zu richten.

Der gesamten Diskussion zugrunde liegt ein Rechtsanspruch der Eltern auf Ganztagsbetreuung ihrer Kinder, der ab dem Jahr 2025 gelten wird und die damit verbundene Frage, wie Ganztagsbetreuung und Hort in Lemwerder in Zukunft arbeiten sollen.

Fraktionsübergreifend hatten sich SPD, FDP, UWL und Grüne auf das Modell „Offene Ganztagsschule mit kooperativem Hort“ verständigt und einen entsprechenden Antrag gestellt, während die CDU sich für eine, auch räumliche Trennung von Schule und Hort aussprach („Campusmodell“).

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Die Mitglieder der CDU-Fraktion, Miles Eckert, Karsten Haye-Warfelmann, Tanja Sudbrink und Wolf Rosenhagen, stimmten deshalb geschlossen gegen den Antrag. Die Fraktion sieht hier weiteren Diskussionsbedarf.

Verfahrene Meinungen

Eigentlich waren sich die Anwesenden schon in vielen Punkten einig, nämlich darin, dass als Standort für die neue Lemwerderaner Grundschule die Grundschule Mitte festgelegt wird und dass Grundschule und Hort Zeit bekommen müssen, um ein Konzept für die Ganztagsbetreuung zu erarbeiten. Es wurde jedoch ebenfalls deutlich, dass vor allem die Festlegung auf bestimmte Begriffe wie „Campus-Modell“ oder „Modell A“ Eltern, Hortmitarbeitern, Schulvertretern und auch einigen Ratsmitgliedern Bauchschmerzen bereitet.

Ängste verdeutlicht

Ein vor kurzem gegründetes privates Aktionsbündnis hatte schon vorab die Befürchtung zum Ausdruck gebracht, dass der schulische Ganztag wenig familiär werden würde, dass Kinder, die nicht an den schulischen Ganztagsangeboten teilnehmen, Nachteile haben könnten, weil in den Nachmittagsangeboten schulrelevanter Stoff behandelt würde, argumentiert das Aktionsbündnis.

Darüber hinaus befürchteten sie, dass Hortmitarbeiter finanziell schlechter gestellt werden könnten. Vor allem die Befürchtung, dass den Kindern durch die Ganztagsangebote die Möglichkeit zum freien Spielen oder auch die Rückzugsmöglichkeiten genommen würden, machte eine Einwohnerin deutlich.

Zeit zur Absprache

Für Diskussionen sorgte darüber hinaus, dass laut Antrag auch bestehende Räumlichkeiten im jetzigen Hortgebäude und auch an der Eschhofschule als zu prüfen ins Spiel gebracht wurden. Immer wieder forderten die anwesenden Einwohner, Hort und Schule Zeit zu geben, um ein Konzept auszuarbeiten.

Auch die CDU-Fraktion bekräftigte, dass eine Festlegung zu diesem Zeitpunkt zu früh sei.

Richtung festlegen

Zeit, um ein Konzept zu erarbeiten und ein Modell zu entwickeln, in dem die zuvor genannten Ansprüche und Möglichkeiten erfüllt werden können, wollten auch SPD, FDP, UWL und Grüne Schule und Hort geben, sie argumentierten jedoch, dass es für die Bauarbeiten der Gebäude nötig sei, die Richtung, in die das Konzept gehen solle – nämlich die der offenen Ganztagsschule mit kooperativem Hort – festzulegen, damit entsprechend geplant werden könne.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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