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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Experimentierkästen sind alles andere als Spielzeug

25.06.2019

Lemwerder „Mich macht das so glücklich.“ Volker Asche, der neben anderem Physik unterrichtet, kann es kaum abwarten, die neuen Lego-Technikkästen, die die Eschhofschule gewonnen hat, ab dem kommenden Schuljahr in seinen Stunden einzusetzen. Die Lemwerderaner Oberschule hatte erfolgreich an der Verlosung der EWE-Stiftung teilgenommen, die seit 2002 neben Kunst und Kultur zahlreiche Bildungsprojekte fördert. Einen Klassensatz von neun Lego-Mindstorms-Kästen, an denen jeweils zwei Schülerinnen und Schüler arbeiten können, gab es von Stiftungsmanagerin Dr. Stephanie Abke.

173 Bewerbungen für die insgesamt zehn Klassensätze an Experimentierkästen gab es. „Die große Nachfrage hat uns gezeigt, dass wir mit der Aktion genau richtig liegen, um junge Menschen für Technik zu begeistern und damit ein Zeichen gegen den Fachkräftemangel zu setzen“, sagte das EWE-Stiftungs-Vorstandsmitglied Dr. Stephanie Abke.

„Die Schüler können daran sofort den Erfolg sehen. Ganz anders als bei der bisherigen Arbeit am Computer“, erklärte Schulleiter Andreas Diercks. Mit den jeweils knapp 300 Euro teuren Experimentierkästen ist es möglich, Roboter mit Sensoren für Beschleunigung, Sprache, Druck oder sogar Farberkennung zu programmieren. Und sie sind alles andere als ein Spielzeug.

„20 iPads, auf die demnächst die passende Mindstorms-App geladen wird, gibt es an der Schule bereits. Was nun noch fehlt, ist Geld für Aufbewahrungskästen, Akkus oder ein weiterer Satz Anleitungen, die in den Kästen nur jeweils einmal vorhanden sind. Neben Physik decken die computersteuerbaren, fahrbaren Roboter den gesamten MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) ab. Darum sollen die Kästen auch in Wahlpflichtkursen „artgerecht“ zum Einsatz kommen, freute sich der Schulleiter.

Bereits Erfahrung mit dem Basismodell hatten Bastian und Eric bei Abeking & Rasmussen in der AG „Metall und Technik“ gesammelt. Voller Begeisterung nehmen sie seit zwei Jahren daran teil und haben so schon einen fahrbaren Hund konstruiert, der Farben sortieren kann. Dass es nun auch an ihrer Schule solche Baukästen gibt – noch dazu das neuste Modell – finden die beiden richtig klasse.

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