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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Bildung In Lemwerder: Wo wird die neue Grundschule stehen?

14.03.2020

Lemwerder Die Gemeinde Lemwerder braucht eine neue Grundschule. Wie dringend das Problem ist, machte Schulleiterin Eike Glimm am Donnerstagabend in einer Ausschusssitzung deutlich. „So langsam drückt der Schuh“, sagte sie. „Das Kollegium ist am Anschlag. Was wir brauchen, ist ein Lichtblick. 2024 ist eine schöne Zahl“, deutete sie an.

Doch bevor eine neue Grundschule gebaut werden kann, muss erst einmal festgelegt werden, wo sie stehen soll. Dazu wurden in der Schulausschusssitzung mehrere Möglichkeiten vorgestellt. Zur Auswahl stehen ein Umbau der Grundschule Mitte, der Grundschule Deichshausen oder ein Neubau „auf der grünen Wiese“. Für diese grüne Wiese machte Bürgermeisterin Regina Neuke nun drei erste Vorschläge.

Suche nach Bauplatz

  Ihr Favorit ist eine Fläche zwischen dem Edeka-Markt und den Edenbütteler Teichen. 6000 Quadratmeter stehen dort zur Verfügung. „Von dort ist es nicht weit zu den Sportanlagen. Auch der Busverkehr wäre gut zu organisieren“, sagte Neuke. Zu beachten wären bei der Fläche vorhandene Umweltauflagen.

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Der zweite Standort liegt im Gewerbegebiet gegenüber der Begu. Dort stehen 6200 Quadratmeter zur Verfügung. Über einen Kauf des Grundstücks wurde bisher noch nicht verhandelt. Für den Bau einer Schule müsste der Bebauungsplan geändert werden, erklärte Neuke.

Eine dritte Möglichkeit für einen Neubau gibt es auf dem ehemaligen ASL-Parkplatz. Dort stehen 12 000 Quadratmeter zur Verfügung. Über einen möglichen Kauf wäre mit dem Eigentümer gesprochen worden. Nicht ideal wäre an diesem Standort die verkehrliche Anbindung. „Das sehe ich als suboptimal an“, sagte die Bürgermeisterin.

Weitere Ideen für Standorte

Weitere Ideen für Standorte kamen von den Ausschussmitgliedern und Elternvertreter Oliver Hildebrandt. Er schlug vor, auch Flächen zu betrachten, die bereits bebaut sind. In den Sinn kamen ihm dazu die Tartanbahn und der zugehörige Fußballplatz. „Wie oft werden diese Flächen denn wirklich belegt?“, fragte er. „Unsere Kinder gehen jeden Tag zur Schule.“ Die Sportplätze könnten auf dem Grundstück nebenan neu gebaut werden. „Es muss sich etwas ändern. Dabei wird es nicht nur Gewinner geben. Ich spreche für unsere Kinder“, sagte Hildebrandt. Seinen Vorschlag sah die Bürgermeisterin als nicht unbedingt umsetzbar an, zudem die Sportplätze komplett in Nutzung der Vereine lägen. „Das ist für mich keine freie Fläche“, sagte sie.

Eine weitere Idee hatte Sven Schröder (UWL). Er schlug vor, über den Reisemobilhafen als Standort nachzudenken. Auch eine Fläche am Tennisplatz würde infrage kommen.

Die Verwaltung hat nun alle Ortsvorschläge für einen möglichen Neubau gesammelt. In den Fraktionen soll über diese Standorte beraten werden. Um keine Zeit zu verlieren, will die Verwaltung im nächsten Schritt ein Büro mit einer Vorstudie beauftragen, die die Machbarkeit der drei Vorhaben prüfen soll. Das bezieht sich auf die Möglichkeiten Umbau in Mitte, Umbau in Deichshausen oder Neubau.

150 Hortplätze

Umgesetzt werden soll ein Campusmodell. Hort und Grundschule sollen nah aneinander liegen, zwischen den beiden Einrichtungen ein Versammlungshaus. Für den Hort soll mit 150 Plätzen geplant werden, für die Grundschule mit einer Dreizügigkeit. Wichtig waren Schulleiterin Eike Glimm noch ausreichende Bewegungsräume und gegebenenfalls eine Sporthalle.

Friederike Liebscher Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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